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Zitat Grusskarten: a-ansehen

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Ich mußte also, den Orakelspruch und seinen Sinn vor Augen, zu allen wandern, die etwas zu wissen schienen. Und beim Hunde, Ihr Athener - denn Euch muß ich die Wahrheit gestehen, mir widerfuhr wahrlich solches: Die Berühmtesten schienen mir beinahe die Dürftigsten, wenn ich, dem Gotte folgend, prüfte, andere aber, die als geringer galten, noch brauchbare Männer zu sein, wenn es auf das einsichtige Verhalten ankommt.

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Wohl besser ist's, ohn' Anerkennung leben und durch Verdienst des Höchsten wert zu sein, als unverdient zum Höchsten sich erheben, groß vor der Welt und vor sich selber klein.

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Wir sind weniger beleidigt von der Verachtung der Dummköpfe als von der nur mittelmäßigen Schätzung durch geistreiche Leute.

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Die Ehre wohnt beim Reichtum. Reichtum übt die größte Herrschaft über Menschenseelen. (Polynices)

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Wer eine Zeitlang Skandal erregt, glaube nicht, daß er die Welt bewegt.

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Machen Sie sich erst einmal unbeliebt, dann werden Sie auch ernstgenommen.

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Der Ehestand ist eine Prozession, wo immer das Kreuz vorangeht.

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Selbst eine gute Ehe ist Bußzeit.

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Der erste Monat der Ehe ist der Monat des Honigs und der zweite der Monat des Absinths.

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Daß zwei Menschen zusammen leben können, ist eines der größten Wunder. In den meisten Fällen können sie es auch gar nicht, was dadurch verdeckt wird, daß sie auch nicht auseinander können.

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Nicht der Mangel der Liebe, sondern der Mangel der Freundschaft macht die unglücklichen Ehen.

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Die Liebe wird wie die Katze blind geboren, aber die Ehe ist eine Starnadel in der geübtesten Hand.

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Die Liebe gefällt mir mehr als die Ehe, weil ja auch ein Roman unterhaltender ist als Geschichte.

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Das große Geheimnis jeder guten Ehe ist, jeden Unglücksfall als Zwischenfall und keinen Zwischenfall als Unglücksfall zu behandeln.

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Die Frische der Jugend ist die wahre Grundlage der Ehe.

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Die Ehe ist deswegen so beliebt, weil sie das Maximum der Versuchung mit dem Maximum der Gelegenheit verbindet.

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In einer guten Ehe fügen sich Himmel und Erde zusammen.

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Der höhere Mensch empfindet keine Verbitterung darüber, wenn ihn die Menschen nicht beachten.

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Wir würden die Achtung der Leute weniger anstreben, wenn wir sicher wären, ihrer würdig zu sein.

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Wer es allen treffen will, ist ein Narr oder muß einer werden.

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Besser einem Rechtschaffenen gefallen als tausend Schlechten.

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Daheim werden verständige Männer am wenigsten geschätzt.

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Der kann's weit bringen in der Welt, der gar nicht fragt, ob er gefällt.

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Manche Menschen gelten nur deshalb etwas in der Welt, weil ihre Fehler die Fehler der Gesellschaft sind.

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Ein jeder Mensch hat die Geltung, die er sich durch seine Arbeit erwirbt. Er ist für andere gerade soviel wert, wie die andern ihn brauchen.

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Versuche, die eigne Autorität zu fundieren! Sie ist überall begründet, wo Meisterschaft ist.

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Achtung verdient, wer erfüllt, was er vermag.

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Es ist viel mehr wert, jederzeit die Achtung der Menschen zu haben als gelegentlich ihre Bewunderung.

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Über eine nette Grußkarte freut sich jeder