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Zitat Grusskarten: b-beleidigung

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beleidigung-023
Kränkungen haben ihr Gutes: Sie setzen einen ins Recht.

beleidigung-022
Wer über eine Beleidigung weint, dem werden mehrere begegnen.

beleidigung-021
An einer Verwünschung stirbt kein Elefant.

beleidigung-020
Ein Guter ließ sich einst von einem Bösen schmähn. Er trug es still und sprach: "Mög' es dir glücklich gehn! Viel schlimmer bin ich noch, als du es ausgesprochen denn besser ja als du weiß ich, was ich verbrochen."

beleidigung-019
Der Pfeil des Schimpfs kehrt auf den Mann zurück, der zu verwunden glaubt. (Tasso)

beleidigung-018
Nur die Wahrheit beleidigt.

beleidigung-017
Es hat der frech Beleidigte den Nachteil, daß die Tat ihm die Besinnung selbst der Rache raubt und daß in seiner eignen Brust ein Freund des Feindes aufsteht wider ihn, die Wut. (Eustache)

beleidigung-016
Selten hat ein Grobian Galle. (Just)

beleidigung-015
Wer mich ins Gesicht beschimpft, kann doch ein ehrbarer Mann und mein Freund sein.

beleidigung-014
L'offenseur ne pardonne pas. Der Beleidiger verzeiht nicht.

beleidigung-013
Die große Mehrzahl der Menschen geht vom Zorn zur Beleidigung über. Manche aber verfahren anders: Sie beleidigen, und dann erst erzürnen sie sich. Die überraschung, die dieses Verfahren jedesmal hervorbringt, läßt in uns das Vergeltungsgefühl gar nicht aufkommen.

beleidigung-012
Wer sich getroffen fühlt, ist gemeint.

beleidigung-011
Vielmehr ist ganz gewiß, daß jeder Vorwurf nur in dem Maße, als er trifft, verletzen kann.

beleidigung-010
Es gibt Beleidigungen, die man nicht bemerken darf, wenn man sich in der Gesellschaft behaupten will.

beleidigung-009
Entweder ist es ein Mächtigerer, der dich beleidigt hat, oder ein Schwächerer. Ist er schwächer, so schone ihn, ist er mächtiger, so schone dich!

beleidigung-008
Der Löwe sieht sich nicht um, wenn ihn ein Hündchen ankläfft.

beleidigung-007
Es gibt kein sichereres Merkmal der Größe, als kränkende oder beleidigende äußerungen unbeachtet hingehen zu lassen, indem man sie eben wie unzählige andere Irrtümer der schwachen Erkenntnis des Redenden ohne weiteres zuschreibt und sie daher bloß wahrnimmt, ohne sie zu empfinden.

beleidigung-006
Alle Beleidigungen, gnädigster Herr, kommen vom Herzen. (Williams)

beleidigung-005
Kränkungen der Menschen muß man betrachten, als ob sie nicht (wie sie eigentlich auch ja nur selten sind) von ihrem Willen abhängig wären. Dann werden sie gar nicht oder doch nur halb verletzen. Die Natur verletzt nie.

beleidigung-004
über große Demütigungen trösten wir uns selten. Wir vergessen sie.

beleidigung-003
Selbst der entschlossene Mann hat es nicht in seiner Gewalt, jede Beleidigung von sich fernzuhalten. Soviel aber vermag er: Verhindern, daß man sich lange rühme, ihn beleidigt zu haben.

beleidigung-002
Wer lebt, der nicht gekränkt ist oder kränkt? (Apermantus)

beleidigung-001
Wer essen will, soll den Koch nicht beleidigen.

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Über eine nette Grußkarte freut sich jeder