Schätze haben Flügel, Ehr' hat keinen Zügel, Lust kommt aus dem Bügel, alles deckt ein Hügel.
Du siehst, wohin du siehst, nur Eitelkeit auf Erden. Was dieser heute baut, reißt jener morgen ein wo itzund Städte stehn, wird eine Wiese sein, auf der ein Schäferskind wird spielen mit den Herden.
Wärt ihr stets bei Einer geblieben, wie könntet ihr noch immer lieben? Das ist die Kunst, das ist die Welt, daß eins ums andere gefällt.
Der Wechsel allein ist das Beständige.
Unkraut vergeht nicht.
Die Natur mußte notwendigerweise dem Individuum oder der Gattung Dauer verleihen. So verfuhr sie bei den Himmelskörpern und der Sonne nach jenem, bei Lebewesen und Pflanzen nach diesem Plan. Im zweiten Fall mußten die individuellen Formen vergänglich sein, damit die Unsterblichkeit der Gattung gesichert war.