Gut verloren - etwas verloren! Mußt rasch dich besinnen un neues gewinnen. Ehre verloren - viel verloren! Mußt Ruhm gewinnen, da werden die Leute sich anders besinnen. Mut verloren - alles verloren! Da wär es besser, nicht geboren.
Ich wage alles, was dem Menschen ziemt. Wer mehr wagt, der ist keiner. (Macbeth)
Gescheite Leute sind selten mutig. Sie sind vorsichtig und maßvoll, also eigentlich feige. Wirklichen Mut haben nur die Narren.
Mut beruht vielfach auf Phantasielosigkeit. Man kann sich keine Vorstellung von der Situation machen, in die man gegebenenfalls durch ihn versetzt wird.
Manche Tugenden kann man erwerben, indem man sie lange Zeit heuchelt. Andere zu erringen, wird man umso unfähiger, je mehr man sich den Anschein gibt, sie zu besitzen. Zu den ersten gehört der Mut, zu den zweiten die Bescheidenheit.
Ich fürchte nichts, weil ich nichts habe.
Jeder Mann ist ein Löwe in seiner eigenen Sache.
Tapfer sein bedeutet die halbe Rettung.
Fortes fortuna adjuvat. Dem Mutigen hilft das Glück.
Selbst zum Genuß des Glücks bedarf man Mut.
Verachte dein eigenes Leben, und du bist Herr über das Leben anderer!
Dem Mutigen gehört die Welt.
Der sittliche Mut ist es, der die höchste Stufe der Menschlichkeit kennzeichnet: Der Mut, die Wahrheit zu suchen und zu sagen. Der Mut, gerecht und rechtschaffen zu sein. Der Mut, der Versuchung zu widerstehen und seine Pflichten zu erfüllen.
Trinke Mut des reinen Lebens!
Der Mut ist doppelter Art: Einmal Mut gegen die persönliche Gefahr und dann Mut gegen die Verantwortlichkeit, sei es vor dem Richterstuhl irgendeiner äußeren Macht, oder der inneren, nämlich des Gewissens. Beide vereinigt gegen vollkommenste Art des Mutes.
Das Hündlein wedelt, dir sein Futter abzuschmeicheln. Den edlen Hengst, damit er's annimmt, mußt du streicheln.
Edel denken ist sehr schwer, wenn man nur denkt, um Brot zu gewinnen.
Einer der besten Prüfsteine für das Vorhandensein von Edelmut ist das Verhalten des Menschen gegenüber lange andauerndem oder hoffnungslosem Unglück. Diejenigen, die wenig davon besitzen, ermüden und überlassen bald den Unglücklichen seinem Schicksal.
Edelmut ist nur das Mitleid vornehmer Seelen.
Vornehmheit ist Entsagen.
Der Verstandesmensch verhöhnt nichts so bitter wie den Edelmut, dessen er sich unfähig fühlt.
Es gibt keine Lage, die man nicht veredeln könnte durch Leisten oder Dulden.
Edel sein ist gar viel mehr als adelig von den Eltern her.
Edel sei der Mensch, hilfreich und gut denn das allein unterscheidet ihn von allen Wesen, die wir kennen!