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Zitat Grusskarten: e-eitelkeit

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eitelkeit-037
Wollte Gott, alle Menschen wären eitel, wären es aber mit Bewußtsein, mit Maß und im rechten Sinne: So würden wir in der gebildeten Welt die glücklichsten Menschen sein.

eitelkeit-036
Die Weiber, sagt man, sind eitel von Hause aus. Doch es kleidet sie, und sie gefallen uns um so mehr.

eitelkeit-035
Sei, was Du scheinen willst!

eitelkeit-034
Wie kann ein junger Mann sich bilden, der nicht eitel ist? Eine leere, hohle Natur wird sich wenigstens einen äußern Schein zu geben wissen, und der tüchtige Mensch wird sich bald von außen nach innen bilden.

eitelkeit-033
Ein Mensch, der eitel ist, kann nie ganz roh sein denn er wünscht zu gefallen, und so akkomodiert er sich anderen.

eitelkeit-032
Die Eitelkeit anderer Menschen wird uns unerträglich, weil sie unsere eigene verletzt.

eitelkeit-031
Wer seine Tür hoch macht, ringet nach Unglück.

eitelkeit-030
Wichtigtuer sind Leute, die nie etwas Wichtiges tun.

eitelkeit-029
Es gehört Stolz zum Beten es gehört Stolz zum Arbeiten. Ein eitler Mensch kann weder das eine noch das andere.

eitelkeit-028
Es ist gefährlich, anderen etwas vorzumachen denn es endet damit, daß man sich selbst etwas vormacht.

eitelkeit-027
Man vergötzt das Image, weil man kein Gesicht mehr hat.

eitelkeit-026
Wir finden, daß alle geistig wie körperlich durchaus naturkräftig ausgestatteten Menschen in der Regel die bescheidensten sind, dagegen alle besonders geistig Verfehlten weit eher einbilderischer Art. Es scheint, daß die gütige Natur allen denen, die bei ihr in höherer Hinsicht zu kurz gekommen sind, die Einbildung und den Dünkel als versöhnendes Ausgleichungs- und Ergänzungsmittel gegeben hat.

eitelkeit-025
Es scheint wirklich, als ob die Natur, um uns über unseren elenden und erbärmlichen Zustand zu trösten, uns den Eigendünkel zum Erbteil gegeben habe.

eitelkeit-024
Eine eitle Frau braucht einen Spiegel. Ein eitler Mann ist sein eigener Spiegel.

eitelkeit-023
O stelle dich, Narziß, doch morgen bei mir ein! Mein großer Spiegel soll für dich zu Hause sein.

eitelkeit-022
Die Erbsünde Eitelkeit spricht sich am schönsten in dem größten aller Ansprüche aus, daß wir Ebenbilder Gottes sein wollen.

eitelkeit-021
Wieviel jemand auf Erden auch besitzen mag, welcher Gesundheit und wahrhafter Annehmlichkeiten er sich auch erfreuen mag, er ist nicht zufrieden, wenn er bei den Menschen keine Achtung genießt. Dies geht so weit, daß selbst diejenigen, welche den Menschen am meisten verachten und ihn den Tieren gleichsetzen, doch noch von ihm bewundert sein wollen.

eitelkeit-020
Je mehr Menschen zusammen leben, umso eitler werden sie, und es entsteht in ihnen das Bestreben, sich durch allerlei Kleinigkeiten hervorzutun.

eitelkeit-019
Es gibt nichts Böses, aber auch kaum etwas Gutes, das nicht schon aus Eitelkeit getan worden wäre.

eitelkeit-018
Eitelkeit oder, um es gelinder zu nennen, Verlangen nach Bewunderung und Beifall ist vielleicht die allgemeinste Triebfeder menschlicher Handlungen. Ich sage nicht eben die beste, sondern will gestehen, daß sie zuweilen sehr törichte und lasterhafte Handlungen hervorbringt. Aber sie ist soviel öfter die Ursache guter Taten, daß, ob sie auch eine bessere haben sollten, diese Ursache ihrer Wirkungen wegen wert zu halten und zu befördern ist.

eitelkeit-017
Dein wortloser Stolz geht immer wider den Geschmack. Sie frohlocken, wenn Du einmal bescheiden genug bist, eitel zu sein.

eitelkeit-016
Wer ermißt am Eitlen die ganze Tiefe seiner Bescheidenheit? Ich bin ihm gut und mitleidig ob seiner Bescheidenheit. Von Euch will er seinen Glauben an sich lernen. Er nährt sich an Euren Händen. Euren Lügen glaubt er noch, wenn Ihr gut über ihn lügt denn im Tiefsten seufzt sein Herz: "Was bin ich?" Und wenn das die rechte Tugend ist, die nicht um sich selber weiß: Nun, der Eitle weiß nicht um seine Bescheidenheit.

eitelkeit-015
Eitelkeit ist eher ein Zeichen der Demut als des Stolzes.

eitelkeit-014
Die Eitelkeit ist der Stolz des Schwachen.

eitelkeit-013
Der Stolze meidet gern diejenigen, welche höher stehen. Der Eitle drängt sich zu ihnen.

eitelkeit-012
Wenn die Weiber nicht eitel wären, die Männer könnten sie es lehren.

eitelkeit-011
Wer hat die Eitelkeit? Die Klugen wie die Gecken, doch diese zeigen sie, weil jene sie verstecken.

eitelkeit-010
Jedes Herz ist eine Bude auf dem Jahrmarkt der Eitelkeit.

eitelkeit-009
Wie verfährt die Natur, um Hohes und Niederes im Menschen zu verbinden? Sie stellt die Eitelkeit zwischen hinein.

eitelkeit-008
Wenn der Ehrgeiz als Zwerg zur Welt kommt, nennt man ihn Eitelkeit.

eitelkeit-007
Die Eitelkeit anderer geht uns nur dann wider den Geschmack, wenn sie wider unsere eigene Eitelkeit geht.

eitelkeit-006
Wer Eitelkeit zum Mittagsbrot hat, bekommt Verachtung zum Abendbrot.

eitelkeit-005
Wer etwas ist, bemüht sich nicht zu scheinen. Wer scheinen will, wird niemals etwas sein.

eitelkeit-004
Taube Nüsse und eitle Herrn klappern, aber han kein' Kern.

eitelkeit-003
Da der Mensch einmal von Kindesbeinen an ein eitles und stolzes Geschöpf ist, so schmeichle man seiner Eitelkeit wenigstens in wirklich guten Dingen und leite seinen Stolz auf etwas, das zu seinem wahren Vorteil gereicht!

eitelkeit-002
Ein schwerer Beutel macht leicht eitel.

eitelkeit-001
Wo wäre die Macht der Frauen, wenn die Eitelkeit der Männer nicht wäre?

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Über eine nette Grußkarte freut sich jeder