Ich habe nur drei oder vier wirkliche Freunde. Kein Mensch hat mehr.
Freunde hast du so viele wie Tage im Jahre, doch leider schließt der Plural hier meistens den Singular aus.
Freunde pflegt man zu erwählen nur nach Wägen, nicht nach Zählen.
Der Freunde Eifer ist's, der mich zu Grunde richtet, nicht der Haß der Feinde. (Wallenstein)
Es sorgt ein jeder doch zunächst für sich. Der Freund ist mehr als meiner noch sein eigner. (Klesel)
Will man einen Freund haben, so muß man auch für ihn Krieg führen wollen, und um Krieg zu führen, muß man Feind sein können.
Etwas Sinnlichkeit und Parteilichkeit für den Freund scheint mir zur Freundschaft in dieser Welt zu gehören. Denn wolltest du an ihm nur die wirklich ehr- und liebenswürdigen Eigenschaften ehren und lieben, wofür wärest du dann sein Freund? Das soll ja jeder wildfremde unparteiische Mann tun.
Sind das unsere Freunde, die unseren Lastern dienen? (Narbonne)
Die besten Freunde sind diejenigen, mit denen man über dieselben Dinge schweigen kann.
Freunde offenbaren einander gerade das am deutlichsten, was sie einander verschweigen.
Freunde können und müssen Geheimnisse voreinander haben sie sind einander doch kein Geheimnis.
Wir haben, so lange unser Freund hat. (Werner)
Wer nicht die Welt in seinen Freunden sieht, verdient nicht, daß die Welt von ihm erfahre. (Tasso)
Amicus alter ego. Der Freund ist ein zweites Ich.
Denn über alles Glück geht doch der Freund, der's fühlend erst erschafft, der's teilend mehrt. (Wallenstein)
Neue Freunde zu erhalten, brechet niemals mit den alten!
Vertraue dich dem Manne nicht an, der jedermanns allgemeiner Freund ist! Er wird nicht irgend jemands besonderer Freund sein.
Wer aller Menschen Freund, der ist der meine nicht.
Der Mann ist töricht, der die Menge der Freunde zählt. Ein Bündel Röhricht hilft dir nicht, wo ein Stab dir fehlt.
Hat dein Freund an sich, das nicht taugt, so mußt du ihm das nicht verhalten und es nicht entschuldigen gegen ihn. Aber gegen den dritten Mann mußt du es verhalten und entschuldigen.
Es gibt wenig aufrichtige Freunde. Die Nachfrage ist auch gering.
Das ist also keine wahre Freundschaft, daß, wenn der eine die Wahrheit nicht hören will, der andere zum Lügen bereit ist.
Wer allzu klug ist, findet keine Freunde.
Nur der ist hoher Freundschaft fähig, der auch ohne sie fertig zu werden vermag.
Wem der Himmel keinen Freund beschert, weh ihm! Der Mann ist keines Grußes wert.
Ein Freund ist ein Mensch, vor dem man laut denken kann.