Jede Zeit ist ein Rätsel, das nicht sie selber, sondern erst die Zukunft löst.
Der Augenblick pocht wie ein Gläubiger und will, was sein. (Zawisch)
Das Ei von heute ist mir lieber als das Huhn von morgen.
Wir leben immer für die Zukunft: Ewiges Stimmen, und nie beginnt das Konzert.
Denn wie der Jüngling in der Zukunft lebt, so lebt der Mann mit der Vergangenheit. Die Gegenwart weiß keiner recht zu leben. (Jason)
Unsere Zeit ist eine Parodie aller vorhergehenden.
Die Menschen sind ihrer Zeit ähnlicher als ihren Vätern.
Ihr wärt modern? Daß doch die schlimme Verwechslung immer mehr gedeiht! Ihr lauscht des Tages lauter Stimme und überhört den Ruf der Zeit.
Die Zeit ist schlecht? Wohlan. Du bist da, sie besser zu machen.
Schicket euch in die Zeit!
Jeder Mensch hat zwei Gemahlinnen: Seine Frau und seine Zeit.
Der Augenblick, wenn er die Wiege einer Zukunft ist, warum nicht auch das Grab einer Vergangenheit? (Medea)
Was man von der Minute ausgeschlagen, gibt keine Ewigkeit zurück.
Ein einz'ger Augenblick kann alles umgestalten. (Amanda)
Die Herrschaft über den Augenblick ist die Herrschaft über das Leben.
Den Augenblick immer als den höchsten Brennpunkt der Existenz, auf den die ganze Vergangenheit nur vorbereitete, ansehen und genießen, das würde Leben heißen!
Der Tag, der vergeht, ist besser als der, der kommt.
Warum soll die Gegenwart dem ihre Blicke schenken, der immer mit der Zukunft kokettiert?
Es gehört zu den alltäglichen Täuschungen, die Stunden der Vergangenheit und Zukunft reizender zu finden als die Gegenwart.
Stets zwischen zwei Disteln reift die Ananas. Aber stets zwischen Ananassen reift unsere stechende Gegenwart, zwischen der Erinnerung und der Hoffnung.