Grusskarten Kopfbild

Zitat Grusskarten: h-heim

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heim-036
Das Leben in den Wäldern, ein ärmliches und grauenhaftes, aber freies und an Abenteuern reiches Leben, hat etwas Verführerisches, einen geheimnisvollen Reiz für den, der es einmal erfahren hat.

heim-035
Zur Weltstadt gehört nicht ein Volk, sondern eine Masse.

heim-034
Der Mensch ist mit seinem Wohnorte so nah verwandt, daß die Betrachtung über diesen uns auch über den Bewohner aufklären muß.

heim-033
Ich habe schon seit mehreren Jahren ein gewisses Kleben am Wohnort, das vorzüglich daraus entspringt, weil in mir noch soviel Aufgeregtes und doch Unausgebildetes liegt.

heim-032
Den neuen Nachbarn muß bewähren erst die Zeit. (Danaos)

heim-031
Ein neues Haus, ein neuer Mensch. (Vater)

heim-030
Ich wohne nun völlig im Garten, eine vortreffliche Wohnung für ein ruhiges Gewissen.

heim-029
Alles Leben draußen ist nur wie ein Schlafen in Kleidern. Daheim erst liegt man im Bett.

heim-028
Also wer dem Hause trefflich vorsteht, bildet sich und macht sich wert, mit andern dem gemeinen Wesen vorzustehen. (Majestät)

heim-027
Man kann mit einer Wohnung einen Menschen genau so töten wie mit einer Axt.

heim-026
Es ist das Unglück, daß Würde und Feinheit von Gedanken oft von den Raumverhältnissen eines Zimmers, einer beglückenden Fensteraussicht, einem gewissen Maß von Licht und Farbe abhängig sind, so daß einer, der sein Leben lang in einer Art von länglichen Schachteln gehaust hat und eines Tages ein edel proportioniertes Gemach betritt, sich zu glauben geneigt findet, wieviel er vielleicht allein durch den Charakter seiner Wohnräume geistig verloren haben könnte.

heim-025
Eine schlechte Wohnung macht brave Leute verächtlich. (Vater)

heim-024
Mit vielem hält man haus, mit wenigem kommt man aus.

heim-023
Ich bin in einer prächtigen Wohnung, wie ich sie in Karlsbad gehabt, sogleich faul und untätig. Geringere Wohnung dagegen, wie dieses schlechte Zimmer, worin wir sind, ein wenig unordentlich ordentlich, ein wenig zigeunerhaft, ist für mich das Rechte. Es läßt meiner inneren Natur volle Freiheit, tätig zu sein.

heim-022
An einem roten Tisch fiel mir nichts ein, ein blaubehangner führte grad ins Tollhaus, doch grün, das stärkt das Aug' und den Verstand. (Max)

heim-021
Dieser Teekessel diente schon meinen Eltern und war ein Zeuge unserer abendlichen Familienversammlungen dieser kupferne Kaminschirm schützt mich noch immer vor dem Feuer, das diese alte mächtige Zange anschürt und so geht es durch alles durch. Anteil und Tätigkeit konnt' ich daher auf gar viel andere Gegenstände wenden, weil ich mich mit der Veränderung dieser äußeren Bedürfnisse, die so vieler Menschen Zeit und Kräfte wegnimmt, nicht weiter beschäftigte.

heim-020
Wer will bauen an der Straßen, muß die Leute reden lassen.

heim-019
Wer an der Straßen bauen will, der hat der Widersprecher viel.

heim-018
Hast du ein gegründet Haus, fleh die Götter alle, daß es, bis man dich trägt hinaus, nicht zu Schutt zerfalle und noch lange hinterdrein Kindeskindern diene und umher ein frischer Hain immer neu ergrüne.

heim-017
Ich hab mein Lehen, alle Welt, ich hab mein Lehen! Nun fürcht ich nicht den Hornung an die Zehen und brauche geizge Herren nicht mehr anzuflehen.

heim-016
Wie kleine Gegenstände, dem Auge nahegehalten, unser Gesichtsfeld beschränkend, die Welt verdecken, so werden oft die Menschen und Dinge unserer nächsten Umgebung, so höchst unbedeutend und gleichgültig sie auch seien, unsere Aufmerksamkeit und Gedanken über die Gebühr beschäftigen.

heim-015
Vom Fenster her läßt sich niemals die ganze Welt überschauen.

heim-014
Wer stets zu Haus bleibt, hat nur Witz fürs Haus. (Valentin)

heim-013
Dreimal umziehen, ist so schlimm wie einmal abbrennen.

heim-012
Eine Schwester besorget den Garten, der schwerlich zur Wildnis, deine Wohnung romantisch und feucht zu umgeben verdammt ist, sondern in zierliche Beete geteilt, als Vorhof der Küche, nützliche Kräuter ernährt und jugendbeglückende Früchte.

heim-011
Nicht das Haus ehrt den Hausherrn, sondern dieser das Haus.

heim-010
Am Neste kann man sehen, was für ein Vogel darin wohnt.

heim-009
Das Auge der Frau macht das Zimmer rein.

heim-008
Das Haus steht nicht auf der Erde, sondern auf dem Weibe.

heim-007
Raum ist in der kleinsten Hütte für ein glücklich liebend Paar. (Charlotte)

heim-006
Unseliger ist nichts, als wenn dir's immer ist, als seist du nicht zu Haus, wo du zu Hause bist.

heim-005
Eigener Herd ist Goldes wert.

heim-004
In seinem Hause ist selbst der Arme ein Fürst.

heim-003
Am Abend schätzt man erst das Haus. (Wagner)

heim-002
Ich wünsche jedem, der sich tapfer stellt zum Kampf mit aller Unbill dieser Welt, ein trautes Plätzchen, wo er dann und wann die ganze weite Welt vergessen kann.

heim-001
My house is my castle. Mein Haus ist meine Burg.

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Über eine nette Grußkarte freut sich jeder