Wer von der Hoffnung lebt, wird wenigstens nicht dick.
Die Hoffnung wie die Furcht sind zwei leere Wesen.
Hoffnung bleibt mit dem Leben vermählt.
Die Hoffnung ist ein gutes Frühstück, aber ein schlechtes Abendessen.
Hoffnung wird manchmal geacht als ein Traum bei dem, der wacht.
Hoffnung gießt in Sturmnacht Morgenröte! (Proserpina)
Hoffnung ist der feste Stab und Geduld ein Reisekleid, da man mit durch Welt und Grab wandert in die Ewigkeit.
O Hoffnung, holde, gütig geschäftige, die du das Haus der Trauernden nicht verschmähst und gerne dienend, Edle, zwischen Sterblichen waltest und Himmelsmächten!
Von den beiden Universallastern ist Furcht leichter loszuwerden als Hoffnung.
Hoffnung und Furcht sind untrennbar.
Das Menschenherz ist ein Kirchhof begrabener Hoffnungen.
Hoffnung macht mehr Betrogene als Schlauheit.
Auf der Wiese der Hoffnung weiden viele Narren.
Hoffnung ist oft ein Jagdhund ohne Spur. (Pistol)
Wie die Schienbeine darf man auch die Hoffnungen nicht zu weit ausstrecken.
Vitae summa brevis spem nos vetat inchoare longam. Die kurze Summe des Lebens verbietet uns, eine lange Hoffnung anzufangen.
Die Hoffnungen guter Menschen sind Prophezeiungen, die Besorgnisse schlechter sind es auch.
Wenn die Hoffnung uns verläßt, geht sie, unser Grab zu graben.
Wer immer hofft, stirbt singend.
Die Hoffnung, so trügerisch sie ist, dient wenigstens dazu, uns auf angenehmem Weg an das Ende des Lebens zu führen.
Hoffnung aber läßt nicht zu Schanden werden.
Die Armut und die Hoffnung sind Mutter und Tochter. Indem man sich mit der Tochter unterhält, vergißt man die andere.
Etwas fürchten und hoffen und sorgen muß der Mensch für den kommenden Morgen, daß er die Schwere des Daseins ertrage und das ermüdende Gleichmaß der Tage. (Cajetan)
Schöner selbst als der vollste Besitz ist die Erwartung des Glücks.
Wer von der Hoffnung lebt, der tanzt ohne Musik.
Hoffnung ist schnell und fliegt mit Schwalben-Schwingen. (Richmond)
Hoffnung ist der Anker der Welt.
Dum spiro, spero. Solange ich atme, hoffe ich.
Die Hoffnung führt ins Leben ein, sie umflattert den fröhlichen Knaben, den Jüngling locket ihr Zauberschein, wie wird mit dem Greis nicht begraben denn beschließt er im Grabe den müden Lauf, noch am Grabe pflanzt er die Hoffnung auf.