Grusskarten Kopfbild

Zitat Grusskarten: k-kunst

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kunst-071
Nur die Künstler verderben die Kunst.

kunst-070
Die Kunst stirbt, weil das Abenteuer stirbt.

kunst-069
Alle im Rückschreiten und in der Auflösung begriffenen Epochen sind subjektiv, dagegen aber haben alle vorschreitenden Epochen eine objektive Richtung. Unsere ganze jetzige Zeit ist eine rückschreitende denn sie ist eine subjektive. Dieses sehen Sie nicht bloß an der Poesie, sondern auch an der Malerei und vielem anderen. Jedes tüchtige Bestreben dagegen wendet sich aus dem Innern hinaus auf die Welt.

kunst-068
Nur diejenigen Kunstwerke haben Anspruch auf Dauer, in denen sich die Nation wiederfindet.

kunst-067
Was in der Zeiten Bildersaal jemals ist trefflich gewesen, das wird immer einer einmal wieder auffrischen und lesen.

kunst-066
Nur die Auktionäre können alle Kunstarten gleichermaßen und unparteiisch bewundern.

kunst-065
Ein Klassiker ist ein Mann, den man loben kann, ohne ihn gelesen zu haben

kunst-064
Das Klassische nenne ich das Gesunde und das Romantische das Kranke.

kunst-063
Es geht durch die ganze Kunst eine Filiation. Sieht man einen großen Meister, so findet man immer, daß er das Gute seiner Vorgänger benutzte und daß eben dieses ihn großmachte.

kunst-062
Eine Kunst, die sich über die von Mir bezeichneten Gesetze und Schranken hinwegsetzt, ist keine Kunst mehr.

kunst-061
Wenn in dem langen Lauf der Geschichte irgendetwas klar ist, so ist es dies, daß, wo nur eine Regierung die Beschützung der geistigen Arbeiten unternimmt, sie diese fast immer am unrechten Ort beschützen und die unrechten Leute belohnen wird.

kunst-060
Die Kunst ist das Gewissen der Menschheit.

kunst-059
Was ich ohne dich wäre, ich weiß es nicht aber mir grauet, seh ich, was ohne dich Hundert' und Tausende sind.

kunst-058
In Gegenden, wo die Künste geblüht haben, sind auch die schönsten Menschen gezeugt worden.

kunst-057
Kunst wäscht den Staub des Alltags von der Seele.

kunst-056
Des echten Künstlers Lehre schließt den Sinn auf.

kunst-055
Alle Kunst ist der Freude gewidmet.

kunst-054
Kunst und Wissenschaft werden in jedem Toast am patriotischen Feiertage nebeneinander genannt und sind dem Idioten wohl auch ungefähr dasselbe. Sie sind Todfeindinnen, und wo die eine ist, da flieht die andere.

kunst-053
Was die Meister der Kunst zu befolgen für gut finden, das sind Regeln.

kunst-052
Kunstwerke lernt man nicht kennen, wenn sie fertig sind man muß sie im Entstehen aufhaschen.

kunst-051
Es hat doch im Grund niemand einen rechten Begriff von der Schwierigkeit der Kunst als der Künstler selbst.

kunst-050
Man ist um den Preis Künstler, daß man das, was alle Nicht-Künstler Form nennen, als Inhalt, als die Sache selbst empfindet.

kunst-049
Die Kunst ist Entsagung, aber eine Entsagung, die alles empfängt.

kunst-048
Im Entwurf, da zeigt sich das Talent, in der Ausführung die Kunst.

kunst-047
Das Leben imitiert öfter die Kunst als die Kunst das Leben.

kunst-046
Die Kunst ist ein Gefühl, das ein Mensch durchlebt hat und das er durch ein Mittel - Stein, Bronze, Farbe, Worte oder Musik - so auszudrücken vermag, daß es auf andere Menschen übertragen wird.

kunst-045
Solange man sich im Allgemeinen hält, kann es uns jeder nachmachen aber das Besondere macht uns niemand nach. Warum? Weil es die anderen nicht erlebt haben.

kunst-044
Auch müßte jederzeit der Unterschied zwischen philosophischer und poetischer Idee im Auge behalten werden, von denen die erste auf einer Wahrheit beruht, die zweite auf einer überzeugung. Denn es ist die Aufgabe der Philosophie, die Natur zur Einheit des Geistes zu bringen. das Streben der Kunst, in ihr eine Einheit für das Gemüt herzustellen.

kunst-043
Ich suche nicht die Schönheit im Sinne der Griechen und der Künstler der Renaissance. Es besteht ein funktioneller Unterschied zwischen der Schönheit des Ausdrucks und der Macht des Ausdrucks. Die erste will gefallen, die zweite will eine geistige Vitalität widerspiegeln.

kunst-042
Nicht was der Mensch soll: Was und wie er's vermag, zeige die Kunst.

kunst-041
Was im Leben uns verdrießt, man im Bilde gern genießt.

kunst-040
Auch ist ein Mensch, der ganz Bosheit ist, schlechterdings kein Gegenstand der Kunst und äußert eine zurückstoßende Kraft, statt daß er die Aufmerksamkeit der Leser fesseln sollte. Man würde umblättern, wenn er redet. Eine edle Seele erträgt so wenig anhaltende moralische Dissonanzen wie das Ohr das Gekritzel eines Messers auf Glas.

kunst-039
Die Kunst ist im Niedergang begriffen, die sich von der Darstellung der Leidenschaft zu der des Lasters wendet.

kunst-038
Kunst entsteht, wenn Schönheit Verstand bekommt

kunst-037
Natürlich sein heißt allzu verständlich sein. Und allzu verständlich sein heißt unkünstlerisch sein.

kunst-036
Kunst ist die reinste Form der Liebe.

kunst-035
Herr, dies Werk ist nicht von mir in seiner Vollkommenheit Du hast Dich nur meiner Hände bedienet. Mein ist nichts daran als die Mängel diese aber decke zu mit dem Mantel Deiner Liebe und lasse sie verschwinden im Geheimnis Deiner Maße.

kunst-034
Alle Polemik ist unkünstlerisch.

kunst-033
Die Technik im Bündnis mit dem Abgeschmackten ist die fürchterlichste Feindin der Kunst.

kunst-032
Der Meister einer Kunst nährt Weib und sieben Kinder, ein Meister aller sieben Künste nährt sich selber nicht.

kunst-031
Der Fall ist äußerst selten, daß jemand Gold- und Silbergruben auf dem Parnaß entdeckt. Die Luft daselbst ist angenehm, aber der Boden unfruchtbar, und es gibt wohl wenig Beispiele, daß jemand sein väterliches Gut durch die dort geernteten Früchte vermehrt hätte.

kunst-030
Künstler! dich selbst zu adeln, mußt du bescheiden prahlen. Laß dich heute loben, morgen tadeln und immer bezahlen!

kunst-029
Vita brevis, ars longa. Das Leben ist kurz, die Kunst währet lange.

kunst-028
Heilig achten wir die Geister, aber Namen sind uns Dunst. Würdig ehren wir die Meister, aber frei ist nur die Kunst.

kunst-027
Es ist die tiefste und herrlichste Wirkung der musischen Künste und vor allem der Poesie, daß sie die Schranken der bürgerlichen Gemeinden aufheben und aus den Stämmen ein Volk, aus den Völkern eine Welt erschaffen.

kunst-026
Die Kunst hat kein Vaterland.

kunst-025
Lern im Leben die Kunst, im Kunstwerk lerne das Leben! Siehst du das eine recht, siehst du das andere auch.

kunst-024
Man weicht der Welt nicht sicherer aus als durch die Kunst, und man verknüpft sich nicht sicherer mit ihr als durch die Kunst.

kunst-023
In wessen Herz die Kunst sich niederließ, der ist vom Sturm der rauhen Welt geschieden, dem öffnet sich, durchwallt von süßem Frieden, im ewigen Lenz ein stilles Paradies.

kunst-022
Jedes große und allgemein verständliche Kunstwerk muß auf dem goldenen Grunde der Heiterkeit, auf durchsichtiger Klarheit und individueller Lebendigkeit ruhen.

kunst-021
Ernst ist das Leben, heiter ist die Kunst.

kunst-020
Alle Künste sind androgyn. Außer der Kunst des Denkens.

kunst-019
Ihre Entstehung verdanken die Meisterwerke dem Genie, ihre Vollendung dem Fleiß.

kunst-018
Den Stoff sieht jedermann vor sich, den Gehalt findet nur der, der etwas dazu zu tun hat, und die Form ist ein Geheimnis den meisten.

kunst-017
Die Kunst besteht nicht in einer Summierung, sondern in einer Vorbereitung von Pointen. Künstler, denen wenig einfällt, sind nicht selten die erfolgreicheren.

kunst-016
Kunst findet überall Nahrung.

kunst-015
Die Natur wirkt nach Gesetzen, die sie in Eintracht mit dem Schöpfer vorschrieb, die Kunst nach Regeln, über die sie sich mit dem Genie einverstanden hat.

kunst-014
Welches Genie das größte wohl sei? Das größte ist dieses, welches, umstrickt von der Kunst, bleibt auf der Spur der Natur.

kunst-013
Leicht gezimmert nur ist Thephis' Wagen, und er ist gleich dem acheront'schen Kahn: Nur Schatten und Idole kann er tragen, und drängt das rohe Leben sich heran, so droht das leichte Fahrzeug umzuschlagen, das nur die flücht'gen Geister fassen kann. Der Schein soll nie Wirklichkeit erreichen, und siegt die Natur, so muß die Kunst entweichen.

kunst-012
Gerade da, was ungebildeten Menschen am Kunstwerk als Natur auffällt, das ist nicht Natur (von außen), sondern der Mensch (Natur von innen).

kunst-011
Das bestärkte mich in meinem Vorsatze, mich künftig allein an die Natur zu halten. Sie allein ist unendlich reich, und sie allein bildet den großen Künstler.

kunst-010
Es steht manches Schöne isoliert in der Welt, doch der Geist ist es, der Verknüpfungen zu entdecken und dadurch Kunstwerke hervorzubringen hat. Die Blume gewinnt erst ihren Reiz durch das Insekt, das ihr anhängt, durch den Tautropfen, der sie befeuchtet, durch das Gefäß, woraus sie allenfalls ihre letzte Nahrung zieht. Kein Busch, kein Baum, dem man nicht durch die Nachbarschaft eines Felsens, einer Quelle Bedeutung geben, durch eine mäßige einfache Ferne größern Reiz verleihen könnte.

kunst-009
Blumen reicht die Natur, es windet die Kunst sie zum Kranze.

kunst-008
Das sogenannte Aus-Sich-Schöpfen macht gewöhnlich falsche Originale und Manieristen.

kunst-007
Man sagt wohl zum Lobe des Künstlers: Er hat alles aus sich selbst. Wenn ich das nur nicht wieder hören müßte! Genau besehen, sind die Produktionen eines solchen Originalgenies meistens Reminiszenzen. Wer Erfahrung hat, wird sie meistens einzeln nachweisen können.

kunst-006
Was nicht originell ist, daran ist nichts gelegen, und was originell ist, trägt immer die Gebrechen des Individuums an sich.

kunst-005
Das Wesen der Poesie wie aller Kunst besteht im Auffassen der Platonischen Idee, d. h. des Wesentlichen und daher der ganzen Art Gemeinsamen, in jedem einzelnen, wodurch jedes Ding als Repräsentant seiner Gattung auftritt und ein Fall für tausende gilt.

kunst-004
Der gebildete Musiker wird an einer Raffaelschen Madonna mit gleichem Nutzen studieren können wie der Maler an einer Mozartschen Symphonie. Noch mehr! Dem Bildhauer wird jeder Schauspieler zur ruhigen Natur, diesem die Werke jenes zu lebendigen Gestalten. Dem Maler wird das Gedicht zum Bild der Musiker setzt die Gemälde in Töne um.

kunst-003
Wie es in der Natur keine Lücken gibt, wie in der menschlichen Seele nicht bloß Kontraste sich bewegen, ebensowenig liegen steile Abgründe zwischen den Gipfeln der Kunst.

kunst-002
Kunst ist unbewußte, wirksame Betrachtung des Göttlichen.

kunst-001
Die Kunst ist eine Vermittlerin des Unaussprechlichen.

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Über eine nette Grußkarte freut sich jeder