Das Leben ist eine Brücke von Seufzern über einen Strom von Tränen.
Niemand, der sein inneres Bewußtsein aufrichtig fragt, wird seine Rolle auf der Welt wiederholen wollen.
Was ist Leben? Ein Schatten, der vorüberstreicht! Ein armer Gaukler, der seine Stunde lang sich auf der Bühne zerquält und tobt dann hört man ihn nicht mehr. (Macbeth)
Ernst im bürgerlichen Leben ist nur das Gute und Böse, das Laster und die Tugend. Alles übrige soll nur ein Spielsein.
Das ganze Leben ist ein verdaulicher Widerspruch.
Der alltägliche Weg hat keine Wegemarken.
Alles Leben ist Kampf des Individuellen mit dem Universum.
Das Leben ist viel wert, wenn man's verachtet! (Ottokar)
Wenn dem Menschen nicht immer etwas teurer ist als das Leben, so ist das Leben nicht viel wert.
Es ist erlaubt, das Leben zu lieben, wenn man es um seiner selbst willen liebt und nicht aus Angst vor dem Tod.
Besser in Schande leben als bewundert sterben. (Iphigenie)
Seit ich mein Grab sah, will ich nichts als leben und frage nicht mehr, ob es rühmlich sei! (Prinz von Homburg)
Das Leben eines jeden Menschen ist ein von Gotteshand geschriebenes Märchen.
Unser ganzes Leben ist Gottesdienst.
Gedenke zu leben.
Leicht zu leben ohne Leichtsinn, heiter zu sein ohne Ausgelassenheit, Mut zu haben ohne übermut, Vertrauen und freudige Hingabe zu zeigen ohne Fatalismus - das ist die Kunst des Lebens.
Tritten des Wanderers über den Schnee sei ähnlich mein Leben: Es bezeichne die Spur, aber beflecke sie nicht.
Benimm dich im Leben wie bei einem Gastmahl. Eine Speise wird herumgetragen und gelangt zu dir: Du langst dir zu und nimmst mit Anstand davon. Sie wird vorübergetragen: Du hältst sie nicht zurück. Sie ist noch nicht an dich gekommen: Du unterdrückst dein Verlangen und wartest ruhig, bis sie an dich kommt. So mache es deinen Kindern, deinem Weibe, Ehrenstellen und Reichtümern gegenüber, und du wirst ein Tischgenosse der Götter sein.
Als du auf die Welt kamst, weintest du, und um dich herum freuten sich alle. Lebe so, daß, wenn du die Welt verläßt, alle weinen und du allein lächelst!
An meinem Leben und meinen Schicksalen liegt nichts. An den Wirkungen meines Lebens liegt unendlich viel.
Das ganze Geheimnis, sein Leben zu verlängern, besteht darin, es nicht zu verkürzen.
Verachte das Leben, um es zu genießen!
Um der grauen Haar und Runzeln willen darfst du nicht denken, es habe einer lange gelebt. Nicht lange gelebt hat er, nur lange dagewesen ist er.
Es gibt für den Menschen nur drei Ereignisse: Geboren werden, leben und sterben. Aber er merkt nicht, wenn er geboren wird. Er leidet, wenn er stirbt. Und er vergißt zu leben.
Warum nun wieder erblickt man in der Jugend das Leben, welches man noch vor sich hat, so unabsehbar lang? Weil man Platz haben muß für die grenzenlosen Hoffnungen, mit denen man es bevölkert.
Warum nun aber erblickt man im Alter das Leben, welches man hinter sich hat, so kurz? Weil man es für so kurz hält, wie die Erinnerung desselben ist. Aus dieser nämlich ist alles Unbedeutende und viel Unangenehmes herausgefallen, daher wenig übrig geblieben.
Das Leben des Menschen ist von einer bejammernswerten Kürze. Man rechnet es zwar vom ersten Eintritt in die Welt, aber ich für meinen Teil möchte es doch erst von da ab rechnen, wo die Vernunft hervortritt und man durch die Vernunft in Bewegung gesetzt wird, und das geschieht in der Regel nicht früher als mit zwanzig Jahren.
Das Leben des Menschen ist wie eine Kerze im Wind.
Ob das Leben körperlich ein dauernder Schmerz, eine dauernde Lust oder keines von beiden ist, können wir erst im Moment des Todes wissen.
Ich weiß nicht, was das sein mag, das ewige Leben. Aber dieses hier, das diesseitige, ist ein schlechter Scherz.
Das Leben ist eine Quarantäne für das Paradies.
Das Leben ist eine Krankheit, die ganze Welt ein Lazarett, und der Tod ist unser Arzt.
Das einzige Mittel, das Leben zu ertragen ist: Es schön zu finden.
Hast du es so lange wie ich getrieben, versuche wie ich, das Leben zu lieben!
Greift nur hinein ins volle Menschenleben! Ein jeder lebt's, nicht vielen ist's bekannt, und wo Ihr's packt, da ist's interessant. (Lustige Person)
Alle kräftigen Menschen leiben das Leben.
Weise Lebensführung gelingt keinem Menschen durch Zufall. Man muß, solange man lebt, lernen, wie man leben soll.
Im Glück nicht stolz sein und im Leid nicht zagen, das Unvermeidliche mit Würde tragen, das Rechte tun, an Schönem sich erfreuen, das Leben lieben und den Tod nicht scheuen und fest an Gott und bessere Zukunft glauben, heißt leben.
Wer dem Leben zwanzig Jahre raubt, der raubt der Todesfurcht soviele Jahre. (Cassius)
Wir wissen, daß wir sterben werden. Frist und Zeitgewinn nur ist der Menschen Trachten. (Brutus)
Das Leben besteht in der Bewegung.
Wer immer ein Ziel vor Augen hat, um das zu kämpfen sich lohnt, der lebt.
Vivere militare est. Leben heißt kämpfen.
Das Leben ist weder ein Vergnügen noch ein Schmerz, sondern eine ernste Angelegenheit, mit welcher wir beauftragt sind und die wir zu unserer Ehre führen und vollenden müssen.
Leben ist die Kunst, aus falschen Voraussetzungen die richtigen Schlüsse zu ziehen.