über das Ziel hinausschießen ist ebenso schlimm wie nicht ans Ziel kommen.
Der allzugroße Eifer im Guten kann zu allen Zeiten das Gute hindern und das Böse befördern.
Der Eifer ist ein guter Diener, aber ein miserabler Herr.
Laß ihn im Galoppe tollen, reite ruhig deinen Trab! Ein zu ungestümes Wollen wirft von selbst den Reiter ab.
Man kann nicht jederzeit gute Beispiele und gute Maximen befolgen.
"Ich hielt mich stets von Meistern entfernt: nachtreten wäre mir Schmach! Hab alles von mir selbst gelernt." - Es ist auch darnach!
Ein Stellvertreter strahlet wie ein König, bis ihm ein König naht, und dann ergießt sein Prunk sich wie vom innern Land ein Bach ins große Bett der Wasser. (Porzia)
Nacheifern ist Beneiden.
Wer in die Fußstapfen der Großen tritt, fängt bald an zu hinken.
Wer es einem Vorgesetzten gleichtun will, beginnt mit den schlechten Eigenschaften.
Nachahmen und nacheifern ist zweierlei.
Wer zur Quelle gehen kann, gehe nicht zum Wassertopf.
Ein Zwerg sieht nicht weiter als ein Riese, wenn er auf den Schultern eines Riesen steht.