Ein kluger Knecht wird herrschen über unfleißige Erben und wird unter den Brüdern das Erbe austeilen.
Was man erringt, behauptet man hartnäckiger als das, was man ererbt hat.
Ich habe nichts als mich von meinen Eltern geerbt
Wir überliefern Kenntnisse, wir übertragen Gesinnungen so gut als Besitz.
Man soll seinen Kindern eine tüchtige Portion von Zucht und Sitte hinterlassen, nicht aber Gold.
Es muß ein Mensch, der seine Arbeit mit Weisheit, Vernunft und Geschicklichkeit getan hat, einem andern zum Erbteil lassen, der nicht daran gearbeitet hat. Das ist auch eitel und ein großes Unglück.
Man fängt sein Testament gewöhnlich damit an, daß man seine Seele Gott empfiehlt. Ich unterlasse dieses mit Fleiß, weil ich glaube, daß solche Rekommendationen wenig fruchten, wenn sie nicht durch das ganze Leben vorausgegangen sind.
Was du ererbt von deinen Vätern hast, erwirb es, um es zu besitzen! Was man nicht nützt, ist eine schwere Last. (Faust)
Das junge Volk bildet sich ein, sein Tauftag sollte der Schöpfungstag sein. Möchten sie doch zugleich bedenken, was wir ihnen als Eingebinde schenken.
Nur der ist tot, der keinen guten Namen hinterläßt.
Der Elefant hinterläßt nach seinem Tode seine Spur, das Schaltier seine Schalen.
Allzuviel Geld für die Kinder aufzuhäufen, ist ein Vorwand der Habsucht.
Das Testament des Verstorbenen ist der Spiegel des Lebenden.
Wenn de willt seli sterwe, so laß's Vermöje kumme auf de rechte Erwe.