Die Absicht, daß der Mensch glücklich sei, ist im Plan der Schöpfung nicht enthalten.
Glücksgefühle sind wohltätig für den Körper, aber die Kräfte des Geistes werden durch Kummer entwickelt.
Viele suchen ihr Glück, wie sie einen Hut suchen, den sie auf dem Kopfe tragen.
Glück ist wie ein Maßanzug. Unglücklich sind meistens die, die den Maßanzug eines andern tragen möchten.
Versperrt ist mir des Glückes Tor, ich stehe wie verwaist davor, vergeblich ist und nutzlos all mein Klopfen. Könnt wohl ein Wunder größer sein: Es regnet rechts und links, allein ich Dürstender bekomme keinen Tropfen.
Fortuna lächelt, doch sie mag nur ungern voll beglücken. Schenkt sie uns einen Sommertag, so schenkt sie uns auch Mücken.
Das vollkommene Glück ist unbekannt. Für den Menschen ist es nicht geschaffen.
An einem offenen Paradiesgärtchen geht der Mensch gleichgültig vorbei und wird erst traurig, wenn es verschlossen ist.
Die Menschen suchen ihr Glück, ohne zu wissen, auf welche Art sie es finden können: Wie Betrunkene ihr Haus suchen, im unklaren Bewußtsein, eins zu haben.
Die meisten Menschen sind, um glücklich zu sein, entweder nicht gescheit oder nicht dumm genug.
Wir sind nicht auf der Welt, um glücklich zu werden, sondern um unsere Pflicht zu erfüllen.