Die Popularität einer Sache macht mich viel eher zweifelhaft und nötigt mich, mein Gewissen noch einmal zu fragen: Ist sie auch wirklich vernünftig?
Die öffentliche Meinung ist der Lärm, der entsteht, wenn die Bretter, die die Leute vor dem Kopf haben, aneinanderschlagen.
Wo Informationen fehlen, wachsen die Gerüchte.
Ich war immer der Meinung, daß uneingeschränkte Redefreiheit auch die größte Sicherheit bedeutet. Narren muß man zum Reden auffordern, damit sie erkannt werden.
Die Regierungen, welche die Freiheit der Rede unterdrücken, weil die Wahrheiten, die sie verbreitet, ihnen lästig sind, machen es wie die Kinder, welche die Augen zuschließen, um nicht gesehen zu werden.
Der Regent hat kein Recht über die Meinungen der Bürger.
Propaganda ist die Kunst, den Teufel mit zwei gesunden Füßen zu fotografieren.
Es ist gleich schwach und gefährlich, die öffentliche Stimme zuviel und zuwenig zu achten.
Die öffentliche Meinung ist eine Gerichtsbarkeit, die ein vernünftiger Mensch nie anerkennen, aber auch nie ganz ablehnen soll.
Die öffentliche Meinung gleicht einem Schloßgespenst: Niemand hat es gesehen, aber alle lassen sich von ihm tyrannisieren.
Der Druck der öffentlichen Meinung ist wie der atmosphärische Druck: Man kann ihn nicht sehen, aber nichtsdestoweniger beträgt er 16 Pfund je Quadratzoll.
Es ist schwer, die Volksmeinung zu erkennen.
Wo Freiheit ist, kann man seine Meinung über einen öffentlichen Mann nie zu früh äußern man läuft leicht Gefahr, zu spät zu kommen. Tut man ihm durch falschen Argwohn unrecht, desto besser für ihn und das Vaterland! Wenn er sich für beleidigt hält, hat man ihm nicht ganz unrecht getan.
Selten entscheidet die öffentliche Meinung unmoralisch und unweise, und wer sich von ihr entfernt, sollte sich mißtrauen.