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Zitat Grusskarten: p-presse

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presse-022
Ein Funkhaus ist Dantes Inferno in der Inszenierung von Willy Millowitsch.

presse-021
Ich lese keine Zeitung. Was wirklich wichtig ist, erfahre ich an der Börse.

presse-020
Es ist an Mord und Totschlag noch nicht genug, an Brand und Untergang die Bänkelsänger müssen es an jeder Ecke wiederholen. Die guten Menschen wollen eingeschüchtert sein, um hinterdrein erst recht zu fühlen, wie schön und löblich es sei, frei Atem zu holen.

presse-019
Ich glaube nicht, daß sie jemals verstehen konnte, warum ihre echten, guten Vorsätze von den Medien belächelt wurden, warum es ein immerwährendes Trachten von seiten der Presse gab, sie herunterzumachen. Meine eigene und einzige Erklärung ist, daß echte Tugend als Drohung von denjenigen empfunden wird, die am entgegengesetzten Ende des moralischen Spektrums stehen.

presse-018
Die öffentlichkeit hat eine unersättliche Neugier, alles zu wissen, nur nicht das Wissenswerte.

presse-017
Bad news are good news. Schlechte Neuigkeiten ergeben gute Meldungen.

presse-016
Bücher, Zeitungen und Zeitschriften machen nicht gut oder schlecht, aber besser oder schlechter machen sie doch.

presse-015
Wollte Gott, Gedrucktes und Geschriebenes hätte so viel Einfluß auf die Menschen, als die Regenten und ihre Zensoren fürchten! Bei den unzähligen guten Schriften, die wir haben, müßte dann die Welt schon lange besser geworden sein.

presse-014
Ich will keine Zensur, weil ich nicht für Dummheiten, die man drucken darf, verantwortlich sein will.

presse-013
Gerade Gedanken, die ganze Haufen von Vorurteilen umstürzen und wie Blitze in der Finsternis leuchten würden, sind einem dummen Zensor neu, ungewohnt, gefährlich. Er streicht. Es ist leichter als denken und auf jeden Fall das sicherste für ihn.

presse-012
Wenn ich zu wählen hätte zwischen einem Land mit Regierung aber ohne Zeitungen und einem Lande mit Zeitungen aber ohne Regierung, dann würde ich das Land ohne Regierung wählen.

presse-011
Die Tinte ist das fünfte Element und die Presse die Artillerie der Gedanken.

presse-010
Die Deutschen der neueren Zeit haben nichts anderes für Denk- und Preßfreiheit gehalten, als daß sie sich einander öffentlich mißachten dürfen.

presse-009
Die Preßfreiheit sollte durch das strengste Verbot aller und jeder Anonymität bedingt sein.

presse-008
Zensur und Preßfreiheit werden immerfort miteinander kämpfen. Zensur fordert und übt der Mächtige, Preßfreiheit verlangt der Mindere. Jener will weder in seinen Planen noch seiner Tätigkeit durch vorlautes widersprechendes Wesen gehindert, sondern gehorcht sein diese wollen ihre Gründe aussprechen, den Ungehorsam zu legitimieren.

presse-007
Gazetten müssen, wenn sie interessant sein sollen, nicht geniert werden.

presse-006
Die Festsetzung dessen, was gesetzlich als Mißbrauch der Pressefreiheit gelten soll, muß sehr einfach und nicht zu ängstlich gemacht werden.

presse-005
Die Schwachheiten großer Leute bekannt zu machen, ist eine Art von Pflicht. Man richtet damit Tausende auf, ohne jenen zu schaden.

presse-004
Eine der erstaunlichsten Erscheinungen ist, daß man sich einbildet, von abhängigen Menschen unabhängige Meinungen erwarten zu dürfen.

presse-003
Ich habe mir die Zeitungen vom vorigen Jahr binden lassen. Es ist unbeschreiblich, was für eine Lektüre dieses ist: 50 Teile falsche Hoffnung, 47 Teile falsche Prophezeiung und 3 Teile Wahrheit. Diese Lektüre hat bei mir die Zeitungen von diesem Jahre sehr herabgesetzt denn ich denke: Was diese sind, das waren jene auch.

presse-002
Papier duldet alles.

presse-001
Die Presse ist für mich Druckerschwärze auf Papier.

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Über eine nette Grußkarte freut sich jeder