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Zitat Grusskarten: r-reichtum

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reichtum-035
Arm und Reich benützen im Urwald denselben Pfad.

reichtum-034
Armut ist eine Sandbank, Reichtum ein Felsen im Meer des Lebens. Die Glücklichen schiffen hindurch.

reichtum-033
Eck hew emmer Onglück, säd' de rike Bur, as he sik den Stromp verkehrt antrog.

reichtum-032
Arm sein, ohne zu klagen, ist leichter als reich sein, ohne zu prahlen.

reichtum-031
Die sich Reichtum unerwartet ernteten, sind ihren Sklaven immer hart. (Klytaimestra)

reichtum-030
Reichtum macht ein Herz schneller hart als kochendes Wasser ein Ei.

reichtum-029
Wem ererbte Reichtümer eine vollkommene Leichtigkeit des Daseins verschafft haben, wer sich, wenn ich mich so ausdrücken darf, von allem Beiwesen der Menschheit von Jugend auf reichlich umgeben findet, gewöhnt sich meist, diese Güter als das erste und größte zu betrachten, und der Wert einer von der Natur schön ausgestatteten Menschheit wird ihm nicht so deutlich.

reichtum-028
Vermögen zu bewahren ist schwerer als zu gewinnen. Viele Leute erwerben Vermögen, aber sind selbst durch Geiz nicht imstande, es zu bewahren.

reichtum-027
In den Händen von Menschen mit schwachen Grundsätzen oder geringer Selbstbeherrschung oder schlecht gezügelten Leidenschaften ist der Reichtum bloß eine Versuchung, eine Schlinge und vielleicht eine Quelle unendlichen Unglücks für sie selbst, oft auch für andere.

reichtum-026
Sicher verdanken einige Millionäre ihren Erfolg ihren Frauen. Aber die meisten verdanken ihre Frauen dem Erfolg.

reichtum-025
Niemand kann zweien Herren dienen. Entweder er wird den einen hassen und den anderen lieben oder wird dem einen anhangen und den anderen verachten. Ihr könnet nicht Gott dienen und dem Mammon.

reichtum-024
Der größte Fortschritt der Zeit liegt darin, daß jeder anständige Mensch, der jetzt viel Geld erworben oder überkommen hat, das Gefühl in sich trägt, als ob er sich auf irgendeine Weise deswegen entschuldigen müsse.

reichtum-023
Der Reiche läßt den Hut auf dem Kopfe.

reichtum-022
Wo es Reiche gibt, da gibt es auch Arme. Wo es keine Reichen mehr gibt, da gibt es nur noch Arme

reichtum-021
Vermögen dient zur Bequemlichkeit des Lebens, nicht das Leben zur Anhäufung des Vermögens.

reichtum-020
Wozu, in Teufels Namen, soll man denn sein Geld verwenden, als auf einen guten Tisch, gute Gesellschaft, gute Weine, schöne Weiber, Vergnügen von allen Farben, Unterhaltungen aller Art? Ebenso gerne möchte ich ein Bettler sein, als ein großes Vermögen ohne diese Genüsse zu besitzen.

reichtum-019
Gut, weil ich noch ein Bettler, will ich schelten und sagen, Reichtum sei die einzige Sünde. Und bin ich reich, spricht meine Tugend frei: Kein Laster geb' es außer Bettelei. (Bastard)

reichtum-018
Ein wahrer Philosoph verzeiht seinen Mangel an Vermögen der Gesellschaft mit derselben Ruhe, mit der ein reicher Bankier der Natur seinen Mangel an Geist nachsieht.

reichtum-017
Besitz verlockt zur Sünde, und die Anhäufung von Reichtümern entsittlicht den Menschen.

reichtum-016
Reichtum gebietet, Tugend weicht ihm.

reichtum-015
Ein Reicher will überall den Herrn spielen und befindet sich nirgends wohl, wo er es nicht ist.

reichtum-014
In dir muß Reichtum sein. Was du nicht in dir hast, wär's auch die ganze Welt, ist dir nur eine Last.

reichtum-013
Es sind starke Beine, die den Reichtum tragen können.

reichtum-012
Des Reichtums Erwerb ist mit Mühe und Arbeit verbunden, sein Besitz von Furcht und sein Verlust von Schmerzen begleitet. Immer ermüdet und beschwert er die Seele.

reichtum-011
Wer nichts zu verlieren hat, ist reich.

reichtum-010
Am reichsten sind die Menschen, die auf das meiste verzichten können.

reichtum-009
Man braucht des Appetit des Armen, um das Vermögen des Reichen zu genießen.

reichtum-008
Richtige Verwendung des Geldes, mit strikter Ehrlichkeit, völliger, aufrichtiger Geringschätzung desselben als Lebenszweck und doch richtiger Schätzung als Mittel, um höhere Ziele zu erreichen, ist vielleicht eines der allersichersten Anzeichen eines ganz durchgebildeten Menschen, während Jagen nach Gewinn und Verehrung des Reichtums am sichersten den Ungebildeten verrät.

reichtum-007
Der Edle benützt seinen Reichtum, um sein Leben reicher zu gestalten. Der Niedrigdenkende benützt sein Leben, um zu Reichtum zu gelangen.

reichtum-006
Der Reichtum besteht nicht im Besitz von Schätzen, sondern in der Anwendung, die man von ihnen zu machen versteht.

reichtum-005
Wollt ihr wissen, woher ich's hab, mein Haus und Hab? Hab allerlei Pfiff ersonnen, es mit Müh, Schweiß und Angst gewonnen. Genug, ich bin reich, drum - ich auf euch!

reichtum-004
Reichtum ist das geringste Ding auf Erden und die allerkleinste Gabe, die Gott dem Menschen geben kann. Darum gibt unser Herrgott gemeiniglich Reichtum den groben Eseln, denen er sonst nichts gönnt.

reichtum-003
Der große Vorteil des Reichtums liegt darin, daß man sich keine Ratschläge mehr anzuhören braucht.

reichtum-002
Wenn ich sage, er ist ein guter Mann, so meine ich, versteht mich, daß er vermögend ist. (Shylock)

reichtum-001
Du trägst sehr leicht, wenn du nichts hast, aber Reichtum ist eine leichtere Last.

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Über eine nette Grußkarte freut sich jeder