Reue ist der feste Vorsatz, beim nächsten Mal keine Fingerabdrücke zu hinterlassen.
Reue ist die Unschuld der Gefallenen. (Eustache)
Denn eine einzge Treue ist aller Liebe wert, und eine einzge Reue zerbricht das Richterschwert.
Wenn das Gesetz einen Menschen tötet, der sein Verbrechen bereut, tötet es einen Unschuldigen.
Wer bereut, hat die Chance, daß er eine Gegenwart haben wird, deren er sich in Zukunft nicht ganz so sehr zu schämen braucht.
Für jeden kommt der Zeitpunkt, an dem er von seinem Gewissen eingeholt wird.
Ein andres Antlitz, eh' sie geschehen, ein anderes zeigt die vollbrachte Tat.
Wo ist ein Mensch, der von sich sagen könnte, er hätte nichts zu bereuen?
Deine ganze Reue sei eine schönere Tat!
Deine Reue sei lebendiger Wille, fester Vorsatz. Klage und Trauer über begangene Fehler sind zu nichts nütze.
Nichts bereuen ist aller Weisheit Anfang.
Achtgeben ist mehr als Reue.
Die Pein des unerfüllten Wunsches ist klein gegen die der Reue denn jene steht vor der stets offenen unabsehbaren Zukunft, diese vor der unwiderruflich abgeschlossenen Vergangenheit.
Ein weiser Mann scheut das Bereuen. Er überlegt seine Handlung vorher.
Der Quell echter Reue sprudelt in heiligen Tiefen, und nur in der einsamen Stille eines göttlichen Ursprungs waschen sich schuldige Hände und Seelen rein.
Weh, wer zu spät bereut! (Lear)
Die Leidenschaften sind nur Natur, aber Nicht-Bereuen ist Verdorbenheit.
Wer bereut, ist fast unschuldig.
Reue ist oft nicht so sehr das Bedauern über das Böse, das wir getan haben, als die Furcht vor dem, was uns daraus erwachsen könnte.
Was ist Reue? Eine große Trauer darüber, daß wir sind, wie wir sind.