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Zitat Grusskarten: s-schicksal

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schicksal-043
Verehre die Wege der Vorsehung auch da, wo sie deinen blöden Augen ungerecht scheinen.

schicksal-042
Reue zürnt man dem Himmel nicht ab. (Fiesco)

schicksal-041
Weil es dem Narren geht wie mir, warum habe ich dann nach Weisheit gestanden?

schicksal-040
Der Gladiator faßt es als Schande auf, wenn man ihm einen schlechten Partner zuteilt. Er weiß, daß ein Sieg ohne Gefahr auch ein Sieg ohne Ruhm ist. Das Schicksal verfährt ebenso: Es sucht sich die Tapfersten als Partner aus.

schicksal-039
Die Götter wenden den guten Menschen gegenüber dasselbe Prinzip an wie die Lehrer bei ihren Schülern. Sie verlangen höhere Leistungen von denen, auf die sie größere Hoffnungen setzen.

schicksal-038
Jeder außerordentliche Mensch hat eine gewisse Sendung, die er zu vollführen berufen ist. Hat er sie vollbracht, so ist er auf Erden in dieser Gestalt nicht weiter vonnöten, und die Vorsehung verwendet ihn wieder zu etwas anderem. Da aber hienieden alles auf natürlichem Wege geschieht, so stellen ihm die Dämonen ein Bein nach dem andern, bis er zuletzt unterliegt. So ging es Napoleon und vielen anderen.

schicksal-037
Denn wer im Wege steht dem Geschick, das dem endlichen Ziele furchtbar zueilt, stürzt in den Staub, ihn zerstampfen die Rosse.

schicksal-036
Du entgehst nicht dem Verhängnis! Diesen Glauben hast du, merke, nicht daß er dich in Bedrängnis mutlos mache, sondern stärke.

schicksal-035
Willst du mit den Kinderhänden in des Schicksals Speichen greifen? Seines Donnerwagens Lauf hält kein sterblich Wesen auf. (Graf)

schicksal-034
Wir gleichen den Lämmern, die auf der Wiese spielen, während der Metzger schon eines und das andere von ihnen mit den Augen auswählt denn wir wissen nicht, in unseren guten Tagen, welches Unheil eben jetzt das Schicksal uns bereitet.

schicksal-033
Die Sterne sind nur der Vater Deines Schicksals. Die Mutter ist Deine eigene Seele.

schicksal-032
In ganz gemeinen Dingen hängt viel von Wahl und Wollen ab das Höchste, was uns begegnet, kommt, wer weiß, woher. (Gerichtsrat)

schicksal-031
Wie oft werden wir von einem scharf ins Auge gefaßten Ziel abgelenkt, um ein höheres zu erreichen! Der Reisende bricht unterwegs zu seinem höchsten Verdruß ein Rad und gelangt durch diesen unangenehmen Zufall zu den erfreulichsten Bekanntschaften und Verbindungen, die auf sein ganzes Leben Einfluß haben. Das Schicksal gewährt uns unsere Wünsche, aber auf seine Weise.

schicksal-030
Ich habe bis jetzt keine Ursache, an der Vorsehung zu zweifeln.

schicksal-029
Wie man den König an dem übermaß der Gaben kennt - denn ihm muß wenig scheinen, was Tausenden schon Reichtum ist - so kennt man euch, ihr Götter, an gesparten, lang und weise zubereiteten Geschenken. (Iphigenie)

schicksal-028
Die interessantesten Zeiten des Menschendaseins sind nicht die, in welchen man sich der Illusion hingibt, sein Leben selbst führen zu können, nach links oder rechts abzuweichen, zu beharren oder aufzugeben, sondern die, in denen man den Flügelschlag des Schicksals deutlich über seinem Kopfe rauschen hört.

schicksal-027
Je höher ein Mensch, desto mehr steht er unter dem Einfluß der Dämonen, und er muß nur immer aufpassen, daß sein leitender Wille nicht auf Abwege gerate.

schicksal-026
Es ist deine Aufgabe, die erhaltene Rolle gut durchzuführen. Die Rolle auszuwählen kommt einem anderen zu.

schicksal-025
Was wir tun, müssen wir tun. Unser freier Wille ist das Schicksal.

schicksal-024
Es glaubt der Mensch, sein Leben zu leiten, sich selbst zu führen, und sein Innerstes wird unwiderstehlich nach seinem Schicksale gezogen. (Egmont)

schicksal-023
Es kommt mir so vor, als ob ich nichts aus mir heraus willkürlich tun kann, als ob ich geführt werde, sanft, wenn ich mich füge, rauh, wenn ich widerstehe.

schicksal-022
Man kommt nicht in die Welt, um sich auszusuchen, sondern um "vorlieb" zu nehmen.

schicksal-021
Wer wagt, ein Herrschendes zu leugnen, das sich vorbehält, den Ausgang unsrer Taten nach seinem einzgen Willen zu bestimmen? Doch wer hat sich zu seinem hohen Rat gesellen dürfen? Wer Gesetz und Regel, wonach es ordnend spricht, erkennen mögen? (Sekretär)

schicksal-020
Gott hat selber kein Kopftuch, doch nimmt er's der einen und bindet's der andern um.

schicksal-019
Ei, der Gesunde hüpft und lacht, dem Wunden ist's vergällt. Der eine schläft, der andere wacht, das ist der Lauf der Welt. (Hamlet)

schicksal-018
Diese traurige Welt bekleidet den, der schon bekleidet ist, und entblößet den Entblößten.

schicksal-017
Gewiß ist es fast noch wichtiger, wie der Mensch das Schicksal nimmt, als wie es ist.

schicksal-016
Nicht was wir erleben, sondern wie wir empfinden, was wir erleben, macht unser Schicksal aus.

schicksal-015
Was aber die Leute gemeiniglich das Schicksal nennen, sind meistens nur ihre eigenen dummen Streiche.

schicksal-014
Wenige richten sich nach ihrem Stern. (Warwick)

schicksal-013
Keinem erscheint das Schicksal so blind wie dem, den es nicht begünstigt.

schicksal-012
Schicksal und sich schicken scheinen mir nicht ohne Bedeutung nahe verwandt. Wie wir uns schicken, so ist unser Schicksal.

schicksal-011
Den Wind kann man nicht verbieten. Aber man kann Mühlen bauen.

schicksal-010
Seele des Menschen, wie gleichst du dem Wasser! Schicksal des Menschen, wie gleichst du dem Wind!

schicksal-009
Du mußt ein guter Kerzenmacher sein, wenn du Gott eine wächserne Nase drehen willst.

schicksal-008
Gott schickt uns das Fleisch, aber der Teufel die Köche.

schicksal-007
Wir führen uns nicht selbst. Bösen Geistern ist Macht über uns gelassen, daß sie ihren höllischen Mutwillen an unserem Verderben üben. (Weislingen)

schicksal-006
Der Mensch denkt, Gott lenkt.

schicksal-005
Wie man sich bettet, so schläft man.

schicksal-004
Wer heute einen Gedanken sät, erntet morgen die Tat, übermorgen die Gewohnheit, darnach den Charakter und endlich sein Schicksal.

schicksal-003
Die Oberpriesterin: Unmöglich, da nichts von außen sie, kein Schicksal hält, nichts als ihr töricht Herz? Prothoe: Das ist ihr Schicksal! Dir scheinen Eisenbanden unzerreißbar. nicht wahr? Nun sieh: Sie bräche sie vielleicht und das Gefühl doch nicht, das du verspottest.

schicksal-002
Der Zug des Herzens ist des Schicksals Stimme. (Thekla)

schicksal-001
In deiner Brust sind deines Schicksals Sterne. (Illo)

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Über eine nette Grußkarte freut sich jeder