Das beste Mittel gegen viele Sorgen ist eine einzige Sorge.
Die Sorge geziemt dem Alter, damit die Jugend eine Zeitlang sorglos sein könne.
Am schwersten trägt der Mensch an den Sorgen von übermorgen.
Die Sorge verleiht kleinen Dingen einen großen Schatten.
Immer fließen meine Tränen, was auch die Erfahrung spricht für den Mut gibt's ein Gewöhnen, aber für die Sorge nicht. (Mirza)
Die Sorge ist das Verhältnis zum Leben.
Ich habe es bis jetzt auch nicht gewußt, daß die Sorge mit das Beste in der Welt ist.
Darum sorget nicht den andern Morgen denn der morgende Tag wird für das Seine sorgen. Es ist genug, daß ein jeglicher Tag seine eigene Plage habe.
Wer in dem Gestern Heute sah, dem geht das Heute nicht allzunah, und wer im Heute sieht das Morgen, der wird sich rühren, wird nicht sorgen.
Wenn man bei den Sorgen der Männer tief genug gräbt, kommt meist eine Frau zum Vorschein.
Weichet, Sorgen, von mir! Doch ach! Den sterblichen Menschen lässet die Sorge nicht los, eh ihn das Leben verläßt. Soll es einmal denn sein, so kommt, ihr Sorgen der Liebe, treibt die Geschwister hinaus, nehmt und behauptet mein Herz!
Der Harm ist so gehässig in sich selbst, daß, wer davon nur spricht, nicht harmlos bleibt. (Constanze)
Wen ich einmal mir besitze, dem ist alle Welt nichts nütze: Ewiges Düstre steigt herunter, Sonne geht nicht auf noch unter, bei vollkommen äußern Sinnen wohnen Finsternisse drinnen, und er weiß von allen Schätzen sich nicht in Besitz zu setzen. (Sorge)
Der Gram zehrt am Leben. (Junker Tobias)
Ein unkluger Mann wacht alle Nächte, über alles sorgt er und sinnt. Müd ist er dann, wenn der Morgen kommt: Sein Elend ändert er nicht.
Ein großer Teil der Sorge besteht aus unbegründeter Furcht.
Daß man ohne Sorgen leben, sorgt man stets um Gut und Geld, das doch den, der es ersorgte, stets in Angst und Sorgen hält.
Sich suchen früh und spät, das Bittre im Kelche: Wer keine Plage hat, der macht sich welche!