Unrecht, durch Unrecht bekämpft, wird noch mächtiger.
Gerechtigkeit wird nur dort herrschen, wo sich die vom Unrecht nicht Betroffenen genau so entrüsten wie die Beleidigten.
Ein bestrafter Schuldiger ist ein Exempel für den Pöbel. Ein unschuldig Verurteilter geht alle ehrbaren Leute an.
Vergiß nicht, daß es besser ist, Opfer zu sein als Henker.
Ich erlitt in dreiundfünfzig Jahren, da ich lebe, so viel Unrecht, daß meiner Seele Gefühl nun gegen seinen Stachel wie gepanzert ist. (Friedeborn)
Niemals empört etwas mehr als Ungerechtigkeit. Alle anderen übel, die wir ausstehen, sind nichts dagegen.
Fürchterlich ist der bedrängten Unschuld letzter Blick. (Eugenie)
Wer die Krankheit hat, keine Ungerechtigkeiten ertragen zu können, darf nicht zum Fenster hinaussehen und muß die Stubentür zuschließen. Vielleicht tut er auch wohl, wenn er den Spiegel wegnimmt.
Das Unrecht ist um so viel älter als das Recht, wie der Angriff älter ist als die Verteidigung. Und wie jeder Verteidigung durch den Angriff, so wird dem Recht durch das Unrecht die Weise seines Verhaltens unentrinnbar vorgeschrieben.
Noch nie war einer glücklich, welcher unrecht tat. (Chor)
Niemand weiß, was er tut, wenn er recht handelt aber des Unrechten sind wir uns immer bewußt.
Nur eine Schmach weiß ich auf dieser Erde, und die heißt: Unrecht tun. (Bancbanus)
Es ist besser, daß Ungerechtigkeiten geschehn, als daß sie auf eine ungerechte Weise gehoben werden.
Der ist ein guter Mensch, der Unrecht ertragen kann.