Zwischen Vergnügungen und Vergnügen besteht ein großer Unterschied. Ich jedenfalls habe selten Vergnügen an sogenannten Vergnügungen gehabt
Nicht dem Vergnügen, sondern der Schmerzlosigkeit geht der Vernünftige nach.
Man findet das Vergnügen nur sehr selten dort, wo man es sucht.
Das volle Herz, es sucht oft lauter Freude vollen Jubel, um in der allgemeinen Lust Gewühl recht unbemerkt, recht stille sich zu freun. (Sappho)
Man muß etwas wirklich ernstnehmen, wenn man irgendein Vergnügen am Leben genießen will.
Der Unterschied zwischen Glück und Vergnügen besteht darin, daß man sich das Vergnügen selber wählen kann.
Vergnügen ist nichts als ein höchst angenehmer Schmerz.
Das Schicksal zieht, gleich einem strengen Lehrer, kaum ein freundlich Gesicht, sogleich erhebt der Mutwill wieder sein keckes Haupt. (Ottokar)
Gelegentliche Ausschweifungen wirken anregend. Sie verhüten, daß Mäßigkeit zur Gewohnheit abstumpft.
Man muß oft etwas Tolles unternehmen, um nur wieder eine Zeitlang leben zu können.
Mit allem wird von selbst Vergnügen sich verbinden. Vergnügen aber, das man sucht, ist nicht zu finden.
Die Freude kennst du nicht, wenn du nur Freuden kennest. Dir fehlt das ganze Licht, wenn du's in Strahlen trennest.
Der Mensch ist nicht zum Vergnügen, sondern zur Freude geboren.
Was den Furchtmenschen unrettbar verrät ist, daß er sich amüsieren kann. Der Furchtfreie kennt die Freude, die Begeisterung, auch den Rausch, die Völlerei - aber er ist nicht amüsabel.
Sich amüsieren heißt etymologisch: Die Muse loswerden. Amüsement wäre also das Vergnügen der Plattköpfe.
Frauens un ööwens söllt nich alltid utgaohn.
Das Leben ist ein Spieltisch, an dem man sich nur in dem Maße vergnügt, als man ein gewagtes Spiel spielt.
Ohne Zerstreuung gibt es für den Menschen keine Freude, mit Zerstreuung keine Trauer.
Rosen auf dem Weg gestreut und des Harms vergessen! Eine kurze Spanne Zeit ist uns zugemessen.