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Zitat Grusskarten: w-waffenstillstand

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waffenstillstand-024
Sieh allzeit den Leuten, mit denen du sprichst, ins Gesicht! Tut man das nicht, so bilden sie sich ein, man habe ein böses Gewissen. Zugleich verlierst du dabei den Vorteil, auf ihrem Gesicht zu bemerken, welchen Eindruck deine Rede macht.

waffenstillstand-023
Eine langsame Zunge, nach der Manier eines vornehmen Herrn. (Malvolio)

waffenstillstand-022
Er hat seinen Prolog geritten, wie ein junges Füllen: Er weiß noch nicht, wo er haltmachen soll. (Lysander)

waffenstillstand-021
Sprichst du zum Volke, zu Fürsten und Königen, allen magst du Geschichten erzählen, worin als wirklich erscheinet, was sie wünschen und was sie selber zu leben begehrten.

waffenstillstand-020
Wer vor andern lange allein spricht, ohne den Zuhörern zu schmeicheln, erregt Widerwillen.

waffenstillstand-019
Den Stil verbessern, das heißt den Gedanken verbessern.

waffenstillstand-018
Paßt die Gebärde dem Wort, das Wort der Gebärde an, wobei Ihr sonderlich darauf achten müßt, niemals die Bescheidenheit der Natur zu überschreiten. (Hamlet)

waffenstillstand-017
Haltet die Rede, wie ich sie Euch vorsagte: Leicht von der Zunge weg! Aber wenn Ihr den Mund so voll nehmt, wie viele unsrer Schauspieler, so möchte ich meine Verse ebensogern von dem Ausrufer hören. Sägt auch nicht zuviel mit den Händen durch die Luft, sondern behandelt alles gelinde! Denn mitten im Strom, Sturm und, wie ich sagen mag, Wirbelwind Eurer Leidenschaft müßt Ihr Euch eine Mäßigung zu eigen machen, die ihr Geschmeidigkeit gibt.

waffenstillstand-016
Die stillsten Worte sind es, welche den Sturm bringen. Gedanken, die mit Taubenfüßen kommen, lenken die Welt.

waffenstillstand-015
Worte, die von Herzen kommen, gehen zu Herzen.

waffenstillstand-014
Such Er den redlichen Gewinn! Sei Er kein schellenlauter Tor! Er trägt Verstand und rechter Sinn mit wenig Kunst sich selber vor. (Faust)

waffenstillstand-013
Ein redlich Wort macht Eindruck, schlicht gesagt. (Elisabeth)

waffenstillstand-012
Mehr Inhalt, weniger Kunst! (Königin)

waffenstillstand-011
Iß keine großen Bissen, rede keine großen Worte!

waffenstillstand-010
Jeden anderen Meister erkennt man an dem, was er ausspricht was er weise verschweigt, zeigt mir den Meister des Stils.

waffenstillstand-009
Ich habe des Alters bedurft, um zu erfahren, was ich wissen wollte, und bedürfte der Jugend, um schön zu sagen, was ich weiß.

waffenstillstand-008
C'est le ton, qui fait la musique. Der Ton ist es, der die Musik macht.

waffenstillstand-007
Wenn das Geraufe zu Ende ist, soll man die Fäuste ruhig halten.

waffenstillstand-006
Dummheit, seinen Feind vor dem Tode, und Niederträchtigkeit, nach dem Siege zu verkleinern.

waffenstillstand-005
Der Sieg soll nie ohne übung der Barmherzigkeit sein.

waffenstillstand-004
Zu erobern, König, ist wohl nicht das Hauptwerk. Das Eroberte behalten, dieses ist das Schwere.

waffenstillstand-003
Wir trugen unsere Glieder feil und holen unser Beuteteil. In Feindeszelten ists der Brauch, und wir, Soldaten sind wir auch! (Habebald) Das passet nicht in unsern Kreis: Zugleich Soldat und Diebsgeschmeiß! Und wer sich unserm Kaiser naht, der sei ein redlicher Soldat! (Trabanten) Die Redlichkeit, die kennt man schon, sie heißet: Kontribution. Ihr alle seid auf gleichen Fuß: "Gib her!" das ist der Handwerksgruß. (Habebald)

waffenstillstand-002
Ein Sieg gilt doppelt, wenn der Feldherr seine volle Zahl wieder heimbringt. (Leonato)

waffenstillstand-001
Zeit ist es, wenn der wilde Krieg vorüber, der Angst zu lächeln, der bestandnen Not. (Lucentio)

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Über eine nette Grußkarte freut sich jeder