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Zitat Grusskarten: w-welt

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welt-050
Die Welt mit ihrem Gram und Glücke will ich, ein Pilger, froh bereit betreten nur wie eine Brücke zu dir, Herr, übern Strom der Zeit.

welt-049
Das Beste, was diese Welt bietet, ist die Sehnsucht nach einer anderen.

welt-048
Den Klugen ist alles klug, dem Törichten töricht.

welt-047
Warum sollte es nicht Stufen von Geistern bis zu Gott hinauf geben und unsere Welt das Werk von einem sein können, der die Sache noch nicht recht verstand?

welt-046
Es kann so weit kommen, daß manchem die Welt, von der ästhetischen Seite betrachtet, als ein Karikaturenkabinett, von der intellektuellen als ein Narrenhaus und von der moralischen als eine Gaunerherberge erscheint.

welt-045
Von der Vernunfthöhe herunter sieht das ganze Leben einer bösen Krankheit und die Welt einem Tollhaus gleich.

welt-044
Die Welt gehört, wie die Frauen, dem, der sie verführt, genießt und mit Füßen tritt.

welt-043
Die Welt ist wie ein Meer: Ein jeder geht und fischt, nur daß den Walfisch der, den Stockfisch der erwischt.

welt-042
Mein Bruder bat die Vögel um Verzeihung. Das scheint sinnlos, und doch hatte er recht denn alles ist wie ein Ozean, alles fließt und grenzt aneinander rührst du an ein Ende der Welt, so zuckt es am anderen. (Sosima)

welt-041
Die Welt ist nicht da, um von uns erkannt zu werden, sondern um uns in ihr zu bilden.

welt-040
Die Welt in ihrer Tiefe verstehen heißt den Widerspruch verstehen.

welt-039
Die Schöpfung ist ein Buch. Wer's weislich lesen kann, dem wird darin gar fein der Schöpfer kund getan.

welt-038
Krankheit ist wohl der letzte Grund des ganzen Schöpferdrangs gewesen: Erschaffend konnte ich genesen, erschaffend wurde ich gesund.

welt-037
Wenn uns einmal ein höheres Wesen sagte, wie die Welt entstanden sei, so möchte ich wohl wissen, ob wir imstande wären, es zu verstehen. Ich glaube nicht.

welt-036
Im Anfang war das Licht.

welt-035
Die Welt ist Gottes Sündenfall.

welt-034
Die Welt ist eine Privatangelegenheit Gottes.

welt-033
Die Welt ist ein Transparent Gottes.

welt-032
Das Universum ist ein Gedanke Gottes.

welt-031
O Stern und Blume, Geist und Kleid, Lieb, Leid und Zeit und Ewigkeit.

welt-030
Freundlos war der große Weltenmeister, fühlte Mangel - darum schuf er Geister, sel'ge Spiegel seiner Seligkeit!

welt-029
Niemandem gehört die Welt als dem, der die ganze Welt aufgegeben hat.

welt-028
Die Welt ist ein Schauplatz. Du kommst, siehst, gehst vorüber.

welt-027
Die Welt bedarf der mütterlichen Frau denn sie ist weithin ein armes, hilfloses Kind.

welt-026
Das einzige Mittel, die Welt zu verbessern, ist die Erfüllung der nächstliegenden Pflichten, nicht die Jagd nach großen, in der Ferne gesuchten Zielen.

welt-025
Die lächerlichsten aller Träume sind die Träumereien der Weltverbesserer.

welt-024
Von der Menschheit - du kannst von ihr nie groß genug denken wie du im Busen sie trägst, prägst du in Taten sie aus. Auch dem Menschen, der dir im engen Leben begegnet, reich ihm, wenn er sie mag, freundlich die helfende Hand! Nur für Regen und Tau und fürs Wohl der Menschengeschlechter laß du den Himmel, Freund, sorgen wie gestern so heut!

welt-023
Jedes Ding hat zwei Seiten.

welt-022
Die Welt ist ein Spiegel, in welchem ein jeder sein Antlitz erblickt. Wer mit saurer Miene hineinschaut, sieht ein saures Gesicht. Wer hineinlächelt, findet einen fröhlichen Gefährten.

welt-021
Ich blick in die Ferne, ich seh in der Näh, den Mond und die Sterne, den Wald und das Reh. So seh ich in allen die ewige Zier, und wie mir's gefallen, gefall ich auch mir. (Lynkeus)

welt-020
Nur für die Erbärmlichen ist die Welt erbärmlich, nur den Leeren leer.

welt-019
Ja, teurer Freund, du hast sehr recht: Die Welt ist ganz erbärmlich schlecht, ein jeder Mensch ein Bösewicht. Nur du und ich natürlich nicht.

welt-018
Die Welt ist wie ein trunkener Bauer: Hebt man ihn auf einer Seite in den Sattel, so fällt er auf der anderen Seite wieder herab.

welt-017
Die Welt ist eine Glocke, die einen Riß hat: Sie klappert, aber klingt nicht.

welt-016
Glücklicher Säugling! Dir ist ein unendlicher Raum noch die Wiege. Werde Mann, und dir wird eng die unendliche Welt!

welt-015
Die Welt ist ein Gefängnis. (Elisabeth)

welt-014
O glaube mir, der manche tausend Jahre an dieser harten Speise kaut, daß von der Wiege bis zur Bahre kein Mensch den alten Sauerteig verdaut! Glaub unsereinem: Dieses Ganze ist nur für einen Gott gemacht! (Mephistopheles)

welt-013
Wie rühm' ich diese "beste Welt" von allen? So rühm' ich sie, daß sie erschaffen sei so schlecht wie möglich, ohne zu zerfallen. Um ein Haar schlechter, und sie ging entzwei.

welt-012
Dieses ist das Bild der Welt, die man für die beste hält: Fast wie eine Mördergrube, fast wie eines Burschen Stube, fast so wie ein Opernhaus, fast wie ein Magisterschmaus, fast wie Köpfe von Poeten, fast wie schöne Raritäten, fast wie abgehatztes Geld sieht sie aus, die beste Welt.

welt-011
Eine Welt, worin ein Hund auch nur ein einziges Mal Prügel bekommen kann, ohne sie verdient zu haben, kann keine vollkommene Welt sein.

welt-010
Wir sind in diese Welt gekommen nicht nur, daß wir sie kennen, sondern daß wir sie bejahen.

welt-009
Die Welt, obgleich sie wunderlich, ist gut genug für dich und mich.

welt-008
In der Welt ist ein Gott begraben, der auferstehen will und allenthalben durchzubrechen sucht, in der Liebe, in jeder edlen Tat.

welt-007
Die Welt ist vollkommen überall, wo der Mensch nicht hinkommt mit seiner Qual. (Chor)

welt-006
Die Welt ist voller Widerspruch.

welt-005
In dem großen Strudel von Kräften steht der Mensch und bildet sich ein, jener Strudel sein vernünftig und habe einen vernünftigen Zweck: Irrtum! Das einzige Vernünftige, was wir kennen, ist das bißchen Vernunft des Menschen. Er muß es sehr anstrengen, und es läuft immer zu seinem Verderben aus, wenn er sich etwa der "Vorsehung" überlassen wollte.

welt-004
Alles was ist, ist vernünftig.

welt-003
Wenn im Unendlichen dasselbe sich wiederholend ewig fließt, das tausendfältige Gewölbe sich kräftig ineinander schließt, strömt Lebenslust aus allen Dingen, dem kleinsten wie dem größten Stern, und alles Drängen, alles Ringen ist ewige Ruh in Gott dem Herrn.

welt-002
Alle vier Winde sind Gottes.

welt-001
Was ist die Welt? Das, worin Vergehen waltet.

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Über eine nette Grußkarte freut sich jeder