Grusskarten Kopfbild

Zitat Grusskarten: w-wissenschaft

Seite 0 Zur Kartenübersicht Seite 0
wissenschaft-034
Das System, das ein großer Mann erfunden hat, können kleine verteidigen.

wissenschaft-033
Der Wille zum System ist ein Mangel an Rechtschaffenheit.

wissenschaft-032
Die Theorie ist eine Vermutung mit Hochschulbildung.

wissenschaft-031
Wahre Wissenschaft ist vollendete Anschauung.

wissenschaft-030
Es gibt kein größeres Hindernis des Fortgangs in den Wissenschaften als das Verlangen, den Erfolg davon zu früh verspüren zu wollen.

wissenschaft-029
Theorien sind gewöhnlich übereilungen eines ungeduldigen Verstandes, der die Phänomene gern lossein möchte und an ihrer Stelle deswegen Bilder, Begriffe, ja oft nur Worte einschiebt.

wissenschaft-028
Hypothesen sind Netze nur der wird fangen, der auswirft.

wissenschaft-027
Der Mensch muß bei dem Glauben verharren, daß das Unbegreifliche begreiflich sei er würde sonst nicht forschen.

wissenschaft-026
Wissenschaft steht im Dienste eines Ideals oder im Dienste einer herrschenden Gruppe.

wissenschaft-025
Ich suche nach keiner anderen Wissenschaft als der, welche von der Kenntnis meiner selbst handelt, welche mich lehrt, gut zu leben und gut zu sterben.

wissenschaft-024
Aber das ist auch jetzt noch meine Meinung, vielleicht eine irrige: Daß das Ganze Ihres Systems, wenn es wirklich brauchbar werden soll, populärer ausgedrückt werden müsse und, wenn es Wahrheit enthält, auch ausgedrückt werden könne.

wissenschaft-023
Das letzte Ziel aller wissenschaftlichen Erkenntnis besteht darin, das größtmögliche Tatsachengebiet aus der kleinstmöglichen Anzahl von Axiomen und Hypothesen zu erhellen.

wissenschaft-022
Es gibt keine trockene Wissenschaft. Es gibt nur trockene Gelehrsamkeit und trockene Gelehrte.

wissenschaft-021
Die Wissenschaft, ihr sollt sie ehren, all dünkelhaftem Wahne fern! Denn Gottes sind die, so sie lehren, und Gottes sind, die sie begehren, und wer sie preist, der preist den Herrn.

wissenschaft-020
Wenn die Wissenschaft auch kein Vaterland hat, so soll der Wissenschaftler doch eines haben, und ihm soll er die Auswirkung zukommen lassen, die seine Arbeiten in der Welt haben können.

wissenschaft-019
Stets geforscht und stets gegründet, nie geschlossen, oft geründet, ältestes bewahrt mit Treue, freundlich aufgefaßtes Neue, heitern Sinn und reine Zwecke: Nun, man kommt wohl eine Strecke!

wissenschaft-018
Prächtig habt ihr gebaut. Du lieber Himmel! Wie treibt man, nun er so königlich er wohnet, den Irrtum heraus?

wissenschaft-017
Die Wissenschaften zerstören sich auf doppelte Weise selbst: Durch die Breite, in die sie gehen, und durch die Tiefe, in die sie sich versenken.

wissenschaft-016
Die Deutschen, und sie nicht allein, besitzen die Gabe, die Wissenschaften unzugänglich zu machen.

wissenschaft-015
Ein etwas vorschnippischer Philosoph, ich glaube, Hamlet, Prinz von Dänemark, hat gesagt, es gäbe eine Menge Dinge im Himmel und auf der Erde, wovon nichts in unsern Kompendien stände. Hat der einfältige Mensch, der bekanntlich nicht recht bei Troste war, damit auf die Kompendien der Physik gestichelt, so kann man ihm getrost antworten: Gut, dafür stehen auch wieder eine Menge von Dingen in unseren Kompendien, wovon weder im Himmel noch auf der Erde etwas vorkommt.

wissenschaft-014
Wer will was Lebendigs erkennen und beschreiben, sucht erst den Geist herauszutreiben, dann hat er die Teile in seiner Hand, fehlt, leider, nur das geistige Band. Encheiresin naturae nennt's die Chemie, spottet ihrer selbst und weiß nicht wie. (Mephistopheles)

wissenschaft-013
Ich weiß, daß ich nichts weiß.

wissenschaft-012
Wissenschaft ist nur eine Hälfte, Glauben ist die andere.

wissenschaft-011
Krieg führt der Witz auf ewig mit dem Schönen, er glaubt nicht an den Engel und den Gott. Dem Herzen will er seine Schätze rauben. Den Wahn bekriegt er und verletzt den Glauben.

wissenschaft-010
Wir brennen vor Begier, alles zu ergründen und einen Turm aufzuführen, der bis in die Unendlichkeit reicht. Aber unser ganzes Gebäude kracht, und die Erde öffnet sich bis in die Tiefen.

wissenschaft-009
Die Tinte des Gelehrten und das Blut des Märtyrers haben vor dem Himmel den gleichen Wert.

wissenschaft-008
Die Endlosigkeit des wissenschaftlichen Ringens sorgt unablässig dafür, daß dem forschenden Menschengeist seine beiden edelsten Antriebe erhalten bleiben und immer wieder von neuem angefacht werden: Die Begeisterung und die Ehrfurcht.

wissenschaft-007
Die Geschichte der Wissenschaften ist eine große Fuge, in der die Stimmen der Völker nach und nach zum Vorschein kommen.

wissenschaft-006
Auch in Wissenschaften kann man eigentlich nichts wissen. Es will immer getan sein.

wissenschaft-005
Gibt mir einen Punkt, wo ich hintreten kann, und ich bewege die Erde.

wissenschaft-004
Nil admirari! Nichts anstaunen!

wissenschaft-003
Vier Epochen der Wissenschaften. Kindliche: poetische, abergläubische. Empirische: forschende, neugierige. Dogmatische: didaktische, pedantische. Ideelle: Methodische, mystische.

wissenschaft-002
In den Wissenschaften ist viel Gewisses, sobald man sich von den Ausnahmen nicht irre machen läßt und die Probleme zu ehren weiß.

wissenschaft-001
Das Wissen beruht auf der Kenntnis des zu Unterscheidenden, die Wissenschaft auf der Anerkennung des nicht zu Unterscheidenden. Das Wissen wird durch das Gewahrwerden seiner Lücken, durch das Gefühl seiner Mängel zur Wissenschaft geführt, welche vor, mit und nach allem Wissen besteht.

Seite 0 Zur Kartenübersicht Seite 0
Über eine nette Grußkarte freut sich jeder