Wunder ist nur der religiöse Name für Begebenheit.
Der Mensch ist verarmt, denn er hat verlernt, sich zu wundern.
Erloschen ist der Wunder altes Licht. Das Wirkliche dünkt sich allein das Wahre. (Raimund)
Das größte unzerstörbare Wunder ist der Menschenglaube an Wunder.
Wunder müssen in der Ferne gesehen werden, wenn man sie für wahr, so wie Wolken, wenn man sie für feste Körper halten soll.
Es ist erbärmlich anzusehen, wie die Menschen nach Wundern schnappen, um nur in ihrem Unsinn und Albernheit beharren zu dürfen und um sich gegen die Obermacht des Menschenverstandes und der Vernunft wehren zu können.
Weise Regierungen haben zwar jederzeit eingeräumt, daß vor Alters Wunder geschehen wären, neue Wunder aber nicht erlaubt.
Du wußtest also nicht, daß der Mensch, sobald er das Wunder verwirft, auch Gott verwirft denn der Mensch verlangt nicht so sehr nach Gott als nach dem Wunder.
Die Wunder, die Christus und seine Jünger taten, waren das Gerüst und nicht der Bau. Das Gerüst wird abgerissen, sobald der Bau vollendet ist.
Ein Wunder ist eine Wirkung, welche die für sie eingesetzten natürlichen Mittel übersteigt.
Wer die Welt nicht von Kind auf gewohnt wäre, müßte über ihr den Verstand verlieren. Das Wunder eines einzigen Baumes würde genügen, ihn zu vernichten.
Der Wunder höchstes ist, daß uns die wahren, echten Wunder so alltäglich werden können. (Nathan)
Das Wunderbare und das Erstaunliche halten nicht länger als eine Woche in Aufregung.
Der Lüge kecke Zuversicht reißt hin. Das Wunderbare findet Gunst und Glauben. (Hiob)
Wer Wunder hofft, der stärke seinen Glauben! (Astrolog)