All-in-One-Gerät: Es vereinte ein normales Telefon (mit Hörer), einen kleinen integrierten Bildschirm und ein eingebautes BTX-Modem in einem einzigen Gehäuse.
Die Tastatur: Unter dem Gerät war eine flache, ausziehbare Tastatur (oft eine Gummi-Matte) versteckt, mit der man die BTX-Seiten steuern und Nachrichten (wie den Vorläufer der E-Mail) tippen konnte.
Der Bildschirm: Das Multitel 1 hatte einen kleinen Neun-Zoll-Schwarz-Weiß-Bildschirm, der die BTX-Grafiken in Graustufen darstellte. Spätere Versionen wie das Multitel 2 (auch als Multitel-Farbe bekannt) besaßen einen Farbbildschirm.
Das Geschäftsmodell: Man konnte das Gerät nicht einfach im Laden kaufen, sondern musste es – typisch für die damalige Bundespost – für eine monatliche Gebühr mieten.
Das Multitel war im Grunde der Versuch der Post, ein „Smart-Phone“ der 80er-Jahre zu erschaffen – ein Telefon mit Internet-Vorläufer für den Schreibtisch.