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Zitat Grusskarten: b-begehren

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begehren-029
Mein einz'ger Wunsch ist meiner Wünsche Ruh.

begehren-028
Das Verlangen läßt alle Dinge blühen, der Besitz zieht alle Dinge in den Staub.

begehren-027
Wir leben in einer Zeit, in der die Menschen nicht wissen, was sie wollen, aber alles tun, um es zu bekommen.

begehren-026
Wer ein übel los sein will, der weiß immer, was er will. Wer was Besseres will, als er hat, der ist ganz starblind.

begehren-025
Die schönsten Mädchen gehen immer auf der anderen Straßenseite.

begehren-024
Gewöhnt sich ungenügsam das Herz, so muß es vieles vermissen.

begehren-023
Es ist leichter, den ersten Wunsch zu unterdrücken, als die folgenden zu erfüllen.

begehren-022
Mancher Stein wird nach einer Kuh geworfen, der wertvoller ist als die Kuh.

begehren-021
Wir sollten uns bei all unseren Vorhaben und Handlungen ebenso verhalten, wie wir das in einem Ladengeschäft zu tun pflegen. Wir sollten genau darauf sehen, zu welchem Preis verkauft wird, was wir verlangen.

begehren-020
Ich bin nicht, wie die Menschen oft wohl sind: Ei, das ist schön, das soll nur mir gehören, und das ist gut, das eign' ich rasch mir zu. Ich kann am Guten mich und Schönen freun, wie man genießt der Sonne goldnes Licht, das niemands ist und allen doch gehört. (Edrita)

begehren-019
Es ist der Stümper Sache, nicht die deine, des Schicksals höchsten Kranz erringen wollen du nahmst bist heut noch stets, was es dir bot. (Kottwitz)

begehren-018
Das Leben ist ein Krankenhaus, in dem jeder Patient den Wunsch hat, sein Bett zu wechseln. Der eine möchte lieber vor dem Kaminfeuer leiden, der andere ist überzeugt, daß er nahe dem Fenster gesund werden würde.

begehren-017
Wünsche können ohne Kraft und Talent sein, aber nie sind Kraft und Talent ohne Wünsche.

begehren-016
Befriedigt ist das Tier nur und der Weise, den Menschen, die gleich mir und gleich den meisten, ward das Bedürfnis als ein Reiz und Stachel von ew'gen Mächten in die Brust gelegt. (Primislaus)

begehren-015
Menschen sind wie Pferde, die zu allen Zeiten mit dem schärfsten Sporne die Begierden reiten.

begehren-014
Die Wünsche des Mannes gehen zu Fuß. Die Wünsche der Frau fliegen.

begehren-013
Der Menschen Wille ist ihr Himmelreich und wird oft ihre Hölle.

begehren-012
Die Lehre der Stoiker, daß wir unseren Bedürfnissen durch Ausrottung unserer Begierden abhelfen sollen, kommt mir ebenso vor, als wenn wir uns die Füße abschneiden sollten, damit wir keine Schuhe brauchen.

begehren-011
Aber die Seele begehrt, und sie wird nimmer befriedigt denn sie bildet sich ein, sie sei von höherem Ursprung, durch ein unwürdiges Band an ihren Gatten gefesselt. Da beträgt sie sich übel im Hause. Die hohen Verwandten liegen ihr immer im Sinn, und Sehnen nach jenen Palästen läßt ihr keine Ruh.

begehren-010
Unsere Natur ist so wesentlich auf das Bedürfen und Wünschen angelegt, daß jedes befriedigte wirtschaftliche Bedürfnis neue weckt in unendlicher Folge.

begehren-009
In jedem Kleide werd ich wohl die Pein des engen Erdelebens fühlen. Ich bin zu alt, um nur zu spielen, zu jung, um ohne Wunsch zu sein. (Faust)

begehren-008
Wie der Ochse sein Joch hat, Herr, das Pferd seine Kinnkette und der Falke seine Schellen, so hat der Mensch seine Wünsche. (Probstein)

begehren-007
Begierde ist des Menschen Wesen selbst.

begehren-006
Nicht wer wenig hat, sondern wer viel wünscht, ist arm.

begehren-005
Du klagst mit unzufriedenem Geist, daß dich das Glück so kärglich speist? Setz deinen Wünschen nur ein Ziel! Wer viel begehrt, dem mangelt viel.

begehren-004
Was ich wünschte vor manchem Jahr, hat das Leben mir nicht beschert. Aber es hat mich dafür gelehrt, daß mein Wunsch ein törichter war.

begehren-003
Ehe man etwas brennend begehrt, soll man das Glück dessen prüfen, der es besitzt.

begehren-002
Die Sterne, die begehrt man nicht, man freut sich ihrer Pracht, und mit Entzücken blickt man auf in jeder heitern Nacht.

begehren-001
Verlangt eine Kuh, dann bekommt ihr doch leicht ein Kalb.

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Über eine nette Grußkarte freut sich jeder