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Zitat Grusskarten: d-diktatur

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diktatur-031
Dasselbe Tor, durch welches der Despotismus und die Willkür einziehen, steht auch dem auswärtigen Feind offen.

diktatur-030
Die Vernunft ist immer republikanisch, aber die Menschen scheinen, wenn man die Synopse ihrer Geschichte nimmt, doch durchaus zum Despotismus geboren zu sein.

diktatur-029
Wenn ihr Schweres erfuhrt durch eigene Schuld und Verkehrtheit, klagt um euer Geschick nicht die Unsterblichen an, selbst ja zogt ihr sie groß und machtet sie stark, die Tyrannen, und nun seufzt ihr dafür unter dem schmählichen Joch.

diktatur-028
Pickt ein Huhn an einem Knochen, so ist der Hund damit einverstanden.

diktatur-027
Der despotische Thron ist die hervorragende Turmspitze eines von Bergen verschütteten Dorfes.

diktatur-026
Ein Tyrann ist durch seine Spione und Kreaturen überall.

diktatur-025
Es ist nur noch ein Ungeheuer, welches gräßlicher ist als Tyrannenunvernunft: Die Volkswut. Nur die Furcht vor der letzten macht die erste erträglich.

diktatur-024
Es gibt keine grausamere Tyrannei als die, welche unter dem Deckmantel der Gesetze und mit dem Scheine der Gerechtigkeit ausgeübt wird denn das heißt sozusagen Unglückliche auf der Planke ertränken, auf die sie sich gerettet haben.

diktatur-023
Adolf Hitler mag in seinen Anfängen in ehrlicher Verbohrtheit gehandelt haben. Heute ist er nur noch eine Kreatur der Industrie.

diktatur-022
Die Despotie stempelt gewöhnlich die Begriffe wie die Münze.

diktatur-021
Der Tyrann fällt den Geist früher als den Körper an. Ich meine, er versucht, seine Sklaven vorher dumm zu machen, ehe er sie elend macht, weil er weiß, daß Leute, die einen Kopf haben, ihre Hände damit regieren und sie gegen den Tyrannen aufheben.

diktatur-020
Wer könnte noch von einem Staate sprechen, wenn durch die Grausamkeit eines einzigen alle unterdrückt werden und nicht ein Band des Rechts alle gemeinsam verbindet?

diktatur-019
Wo das Recht endet, beginnt Tyrannis.

diktatur-018
Herrscher heißt, wer herrscht nach eignem Willen. (Leopold)

diktatur-017
Der König will seinen Willen. (Alba)

diktatur-016
Der Despotismus fördert die Autokratie eines jeden, indem er von oben bis unten die Verantwortlichkeit dem Individuum zumutet und so den höchsten Grad der Tätigkeit hervorbringt.

diktatur-015
Wo es keine Sklaven gibt, da gibt es keine Tyrannen.

diktatur-014
Warum denn wäre Cäsar ein Tyrann? Der arme Mann! Ich weiß, er wär kein Wolf, wenn er nicht säh', die Römer sind nur Schafe. (Cassius)

diktatur-013
Einen Tyrannen zu hassen vermögen auch knechtische Seelen, nur wer die Tyrannei hasset, ist edel und groß.

diktatur-012
Eine Grenze hat Tyrannenmacht: Wenn der Gedrückte nirgends Recht kann finden, wenn unerträglich wird die Last, greift er hinauf getrosten Mutes in den Himmel und holt herunter seine ew'gen Rechte, die droben hangen unveräußerlich und unzerbrechlich wie die Sterne selbst. (Stauffacher)

diktatur-011
Wenn der Usurpator auch ein Weilchen das Szepter führt, der Himmel ist gerecht, und von der Zeit wird Unrecht erdrückt. (Margaretha)

diktatur-010
Nichts, was gegen die Wünsche der Mehrheit ist, kann sich auf die Dauer behaupten. So wird es sich also kaum ereignen, daß sich die Herrschaft eines Tyrannen auf lange Zeit erstreckt.

diktatur-009
Auf Bajonette kann man sich stützen. Aber man kann nicht darauf sitzen.

diktatur-008
Mit Mord muß herrschen, wer den Thron geraubt. (Afanassei)

diktatur-007
Wer über Nacht zu einer Krone kommt, der pflegt die besten Perlen schon vor Tag als Trinkgeld an die Schreier wegzuschenken. (Schuiskoi)

diktatur-006
Ein Zepter, mit verwegener Hand ergriffen, wird ungestüm behauptet, wie erlangt, und wer auf einer glatten Stelle steht, verschmäht den schnödsten Halt zur Stütze nicht. (Pandulpho)

diktatur-005
Er ist Tyrann, und Furcht, die ihn verzehrt, wird schwächer nicht, nur durch die Zeit vermehrt. (Perikles)

diktatur-004
So sind den Tyrannen immer die Tüchtigen verdächtiger als die Untüchtigen. Jede fremde Tugend ist ihnen ein Grund zur Furcht.

diktatur-003
Wollen die Wilden in Luisiana Früchte haben, so fällen sie den Baum an der Wurzel und sammeln die Früchte. Das ist die despotische Regierung.

diktatur-002
Oderint, dum metuant. Mögen sie mich hassen, wenn sie mich nur fürchten.

diktatur-001
Es ist groß, des Riesen Kraft besitzen, doch tyrannisch, dem Riesen gleich sie brauchen. (Isabella)

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Über eine nette Grußkarte freut sich jeder