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Zitat Grusskarten: d-dienstpersonal

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dienstpersonal-022
Man muß der Unehrlichkeit oder Unvorsichtigkeit seines Bedienten immer ein wenig Spielraum lassen.

dienstpersonal-021
Im Dienste deines Herrn berufe dich auf getane Dienste nicht! Sei still und tu auf jeder Stufe von neuem immer deine Pflicht.

dienstpersonal-020
Aber du hast gewiß auch erfahren, wie sehr das Gesinde bald durch Leichtsinn und bald durch Untreu plaget die Hausfrau, immer sie nötigt zu wechseln und Fehler um Fehler zu tauschen.

dienstpersonal-019
Im Essen bist du schnell, im Gehen bist du faul. Iß mit den Füßen, Freund, und nimm zum Gehn das Maul.

dienstpersonal-018
Die neuen Diener können gar viel: Sie treffen zehn Kegel in jedem Spiel.

dienstpersonal-017
Der ist der wirkliche Amphitryon, bei dem zu Mittag jetzt gegessen wird. (Sosias)

dienstpersonal-016
Euch Bedienten, deren Herrschaften auf dem Lande wohnen, gebe ich den guten Rat, daß, wenn ihr von fremden Besuchern Trinkgelder haben wollt - ohne wel he ein Bedienter wohl nicht leben kann -, ihr euch allezeit, wenn der Besuch sich wieder empfiehlt, in zwei Reihen hinstellt, so daß er schlechterdings zwischen euch hindurchpassieren muß. Er müßte äußerst unverschämt sein oder weniger Geld als üblich bei sich haben, wenn er alsdann einem von euch entwischen sollte.

dienstpersonal-015
Eines Mannes Diener mag ein Jahr leben der Sklave einer Frau stirbt in sechs Monaten.

dienstpersonal-014
Sind doch nicht das Schwerste des Diensts die ermüdenden Wege, nicht der bittere Schweiß der ewig drängenden Arbeit denn mit dem Knechte zugleich bemüht sich der tätige Freie: Aber zu dulden die Laune des Herrn, wenn er ungerecht tadelt oder dieses und jenes begehrt, mit sich selber im Zwiespalt, und die Heftigkeit noch der Frauen, die leicht sich erzürnet, mit der Kinder roher und übermütiger Unart - das ist schwer zu ertragen.

dienstpersonal-013
Wer einen treuen Diener hat, der hat einen Schatz im Hause.

dienstpersonal-012
Durch fortdauernde Anhänglichkeit und Liebe wird der Diener seinem Herrn gleich.

dienstpersonal-011
Einige Zierde verlangt der gute Vater im Leben, wünschet äußere Zeichen der Liebe, sowie der Verehrung, und er würde vielleicht vom schlechteren Diener befriedigt, der dies wüßte zu nutzen, und würde dem besseren gram sein.

dienstpersonal-010
Laß dir den Menschen Mensch sein, und den Diener acht als ein Spargut für die Zeit der Not. (Bancbanus)

dienstpersonal-009
Dienstboten sind am schwersten zufriedenzustellen: Behandelt man sie wie seinesgleichen, so werden sie unbotmäßig. Hält man sich von ihnen fern, so erregt man ihren Haß und ihre Rachsucht.

dienstpersonal-008
Wenn du wünschest, daß man dich nicht beschimpfe noch hinter deinem Rücken übel von dir rede, so nähre gut die unter deinen Befehlen stehenden Diener!

dienstpersonal-007
Seht ihr doch so manchen pflichtigen, kniegebeugten Schuft, der, ganz verliebt in seine Sklavenfessel, ausharrt, recht wie der Esel seines Herrn, ums Heu und wird im Alter fortgejagt. Peitscht mir solch redlich Volk! Dann gibt es andere, die, ausstaffiert mit Blick und Form der Demut, ein Herz bewahren, das nur sich bedenkt, die nur Scheindienste liefern ihren Oberen, durch sie gedeih'n, und wann ihr Pelz gefüttert, sich selbst Gebieter sind. (Jago)

dienstpersonal-006
Herr, wer euch dient für Gut und Geld und nur gehorcht zum Schein, packt ein, sobald ein Regen fällt, läßt euch im Sturm allein. (Narr)

dienstpersonal-005
Wo die Diener in Seide wandeln, stecken die Herren in Schulden.

dienstpersonal-004
Manches Dieners Zunge schwatzt nur seines Herrn Verderben herbei. (Narr)

dienstpersonal-003
Schändlicheres begegnet nichts dem Herrscherherrn als treuer Diener heimlich-unterschworner Zwist. Das Echo seiner Befehle kehrt alsdann nicht mehr in schnell vollbrachter Tat wohlstimmig ihm zurück, nein, eigenwillig, brausend tost es um ihn her, den selbst Verirrten, ins Vergebne Schelten. (Helena)

dienstpersonal-002
Kennen Eure Exellenz, nach den Tugenden, die man von einem Diener verlangt, viele Herren, die würdig wären, Kammerdiener zu sein? (Figaro)

dienstpersonal-001
Nicht, was der Knecht sei, fragt der Herr, nur, wie er dient. (Helena)

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Über eine nette Grußkarte freut sich jeder