Wir verachten vieles, um uns nicht selbst verachten zu müssen.
Verachtung ist schlechtgelaunter Egoismus.
Wer mit sich selbst im Frieden lebt, denkt von niemandem Arges.
Ein leichtsinniger Mensch darf andere zum besten haben, erniedrigen, wegwerfen, weil er sich selbst einmal preisgibt. Wer auf sich etwas hält, scheint dem Rechte entsagt zu haben, andere gering zu schätzen.
Mir ist, als schnitte ich in mein eigenes Fleisch hinein, wenn ich jemanden verachten muß. (Judith)
Wer die Menschen verachtet, ist kein großer Mensch.
Immer wird die Gleichgültigkeit und die Menschenverachtung dem Mitgefühl und der Menschenliebe gegenüber einen Schein von geistiger überlegenheit annehmen können.
Der Haß schadet niemandem, aber die Verachtung ist es, was den Menschen stürzet. Kotzebue wurde lange gehaßt. Aber damit der Dolch des Studenten sich an ihn wagen konnte, mußten ihn gewisse Journale erst verächtlich machen.
Menschenverachtung: Ein Panzer, der mit Stacheln gefüttert ist.
"Sag mir doch: Von deinen Gegnern, warum willst du gar nichts wissen?" Sag mir doch, ob du dahin trittst, wo man in den Weg ...?
Ich bin mit der Zeit ein gutes Postpferd geworden, lege meine Station zurück und bekümmere mich nicht um die Kläffer, die auf der Landstraße bellen.