Habgier im Alter ist eine Narrheit. Vergrößert man denn seinen Reiseproviant, wenn man sich dem Ziel nähert?
Wenn er an den Füßen auch Hände gehabt hätte, würde er auch damit zugegriffen haben. Es juckt diesem Affengeschlecht in allen zwanzig Fingern.
Wer Geld liebt, wird Geldes nimmer satt.
Wen Habsucht plagt, der fürchtet zu verlieren, und wer sich fürchtet, heißt nimmermehr ein freier Mann.
Die Frau ist grimmig, wenn sie greift, ist ohne Schonung, wenn sie rauft. (Eilebeute)
Gier macht den Menschen allezeit arm, und die Fülle dieser Welt macht ihn nicht reich.
Menschen, die nach immer größerem Reichtum jagen, ohne sich jemals Zeit zu gönnen, ihn zu genießen, sind wie Hungrige, die immerfort kochen, sich aber nie zu Tische setzen.
Der Herr sagt nicht "Die da reich sind", sondern "Die da reich werden wollen". Die Begierde klagt er an, nicht die Besitztümer.
Wer in einem silbernen Bett schläft, hat goldene Träume.
Je mehr er hat, je mehr er will. Nie schweigen seine Klagen still.
Streben, seine Wünsche nach Besitz zu befriedigen, heißt Feuer mit Stroh löschen.