Wir sollten vorsichtig sein, in heiterer Laune Geschichten zu erzählen, in welchen wir eine unvorteilhafte Rolle spielen. Die Leute amüsieren sich, sie lachen jetzt, aber sie behalten die Sache im Gedächtnis und werden sie gegen uns verwenden, wenn ihnen die Umstände gelegen sind.
In dem Bach sind wenig Fische, welcher immer klar und licht. Stirn, die immer heiter lächelt, viel Gedanken hast du nicht.
Willenspassion und Heiterkeit vertragen sich nur sehr zeitweilig.
Wir müssen die Dinge lustiger nehmen, als sie es verdienen zumal wir sie lange Zeit ernster genommen haben, als sie es verdienen.
Ich fand mich sicher nie frömmer, als wenn ich so recht fröhlich im Gemüte war.
Du meisterst das Leben lächelnd - oder überhaupt nicht.
Herr, schicke, was Du willst, ein Liebes oder Leides! Ich bin vergnügt, daß beides aus Deinen Händen quillt.
Die Heiterkeit ist ein wiederkehrendes lichtes Gestirn, ein Zustand, der sich, ungleich dem Genusse, durch die Dauer nicht abnützt, sondern wiedergebiert.
Ein Doppelantlitz, wisse, trägt das Leben, und wem der Blick fürs Heitre nicht gegeben, sieht selten auch das Ernste hell und klar.
Nachsichtige Verachtung mit seelischer Heiterkeit zu verbinden, ist die beste Philosophie für den Lauf der Welt.
Vergnügt sein ohne Geld, das ist der Stein der Weisen.
Frohes Gemüt kann Schnee in Feuer verwandeln.
Die Fröhlichkeit ist ein Affekt, welcher des Körpers Macht zu handeln vermehrt und unterstützt. Die Traurigkeit ist dagegen ein Affekt, welcher des Körpers Macht zu handeln mindert oder hemmt.
Traurigkeit ist Stille, ist Tod. Heiterkeit ist Regsamkeit, Bewegung, Leben.
Ein Gemüt, das sich meist in Heiterkeit erhält, ist schon darum so schön, weil es immer auch ein genügsames und anspruchsloses ist.
Nur das fröhliches Herz allein ist fähig, Wohlgefallen am Guten zum empfinden.
Ich liebe mir den heitern Mann am meisten unter meinen Gästen: Wer sich nicht selbst zum besten haben kann, der ist gewiß nicht von den Besten.
Man kann nicht Heiterkeit moralisch gebieten, aber nichtsdestoweniger ist sie die Krone schöner Sittlichkeit.
Die Freudigkeit ist die Mutter aller Tugenden. (Martin)
Ein Pfennig Frohsinn ist ein Pfund Kummer wert.
Einer sei jung, schön, reich und geehrt, so fragt sich, wenn man sein Glück beurteilen will, ob er dabei heiter sei. Ist er hingegen heiter, so ist es einerlei, ob er jung oder alt, gerade oder bucklig, arm oder reich sei: Er ist glücklich.
Der Heiterkeit sollen wir, wann immer sie sich einstellt, Tür und Tor öffnen denn sie kommt nie zur unrechten Zeit.