Wer als Junge ein Vogelnest zerstört, der brennt im Alter Dörfer nieder.
Die schlechten Züge, die boshaften und hinterlistigen Streiche seiner Jugend wird ein kluger Mann nicht zum besten geben denn er fühlt, daß sie auch von seinem gegenwärtigen Charakter noch Zeugnis ablegen.
Ich wollte, es gäbe gar kein Alter zwischen zehn und dreiundzwanzig oder die jungen Leute verschliefen die ganze Zeit denn dazwischen ist nichts, als den Dirnen Kinder schaffen, die Alten ärgern, stehlen und balgen. (Der alte Schäfer)
Fasten, studieren, keine Frauen sehn - klarer Verrat am Königtum der Jugend. (Biron)
Es kann eher aus einem muntern Knaben ein guter Mann werden als aus einem naseweisen, klug tuenden Burschen.
Das Kind ist des Mannes Vater.
Die Jugend zeigt den Mann, gleichwie der Morgen den Tag verkündet.
Jünglinge, die miteinander die höchsten Fragen diskutieren, reden und benehmen sich oft lächerlich. Sie sind junge Vögel, die mit unfertigen Flügeln fliegen möchten. Aber es ist etwas Herrliches in diesem Ringen.
Vom Mädchen reißt sich stolz der Knabe. Er stürmt ins Leben wild hinaus, durchmißt die Welt am Wanderstabe. Fremd kehrt er heim ins Vaterhaus.