Ich fürchte mich vor niemand mehr als vor einem Toren, der einen Anlauf nimmt, klug zu werden. (Magus)
Narren reden tyrannisch.
Was die Schelme nicht stehlen, das verderben die Narren.
Unter allem Diebsgesindel sind die Narren die schlimmsten. Sie rauben euch beides, Zeit und Stimmung.
Von vorne flieh ein schön Gesicht, von hinten trau dem Maultier nicht, vermeide neben dir den Karren, von allen Seiten flieh die Narren.
Den Narren erkennst Du an sechs Zeichen: Furcht ohne Grund, Rede ohne Nutzen, Wechsel ohne Fortschritt, Frage ohne Ziel, Vertrauen zu Fremden und Freundschaft mit seinem Feind.
Die Menschen verstehen einander nicht. Es gibt weniger Narren, als man glaubt.
Wenn der Mensch aufhört, zu irgendeinem Punkte eine Tinktur von Narrheit zu haben, so ist es mit seiner Weisheit und bald auch mit seiner Existenz zu Ende. Der Himmel behüte mich also vor der absoluten Weisheit, nach der ich strebe!
Fragst du nach der Kunst zu leben? Lern mit Narr und Sünder leben! Mit dem Weisen und dem Guten wird es sich von selber geben.
Zwei Narren in einem Haus machen einen großen Lärm.
Nennt mich nicht Narr, bis mich das Glück gesegnet! (Jacques)
Ein Narr bekommt immer Recht.
Dem Narren gefällt seine Weise wohl.
Alte Narren sind größere als junge.
So fest sitzt keiner, ward er erst gefangen, als der aus Witz in Torheit eingegangen. (Prinzessin)
Torheit der Narrn ist minder scharf geprägt als Narrheit, die im weisen Mann sich regt denn alle Kraft des Witzes muß ihm nützen, auf Scharfsinn seine Albernheit zu stützen. (Maria)
Der Dumme schließt die Tür schlecht, der Faule lehnt sie nur an, und der Narr läßt sie offenstehen.