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Zitat Grusskarten: s-schmerz

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schmerz-024
Man macht sich den Schmerz leicht, wenn man ihn für leicht hält.

schmerz-023
Daß die Schmerzen miteinander abwechseln, macht das Leben erträglich.

schmerz-022
Schmerz ist der Durst nach Wonnen. Willst du den Durst verfluchen? Er deutet auf den Bronnen den Bronnen sollst du suchen.

schmerz-021
Der Schmerz, der uns zugefügt wird, ist nicht die schwerste Last des Lebens. Viel schwerer legt sich eines Tages auf unsre Schultern der Schmerz, den wir den anderen zugefügt haben.

schmerz-020
In starken Menschen werden große Schmerzen und Freuden zu überschauenden Anhöhen des ganzen Lebensweges.

schmerz-019
Wie ein Adler aus dem Blauen ist der Schmerz, der seine Klauen jählings scharf ins Fleisch dir schlägt, aber dann mit starkem Flügel über Wipfel dich und Hügel zu des Lebens Gipfeln trägt.

schmerz-018
Je vollkommener, desto mehr Schmerzen.

schmerz-017
So tiefer Schmerzen heiße Qual verbürgt dem Augenblick unendlichen Gehalt. (Weltgeistlicher)

schmerz-016
Wo eine Wunde ist, bleibt eine Narbe.

schmerz-015
Wer ganz mit seinem Schmerz allein, der lernt den Schmerz genießen.

schmerz-014
Der wahre Schmerz ist schamhaft.

schmerz-013
Der Sklave, der Ostern gekauft wurde, meint, es bliebe immer Ostern.

schmerz-012
Daß sie die Perle trägt, das macht die Muschel krank. Dem Himmel sag' für Schmerz, der dich veredelt, Dank!

schmerz-011
Gram ist stolz. Wer ihn erkannte, beugt sich. (Constanze)

schmerz-010
Kommt dir ein Schmerz, so halte still und frage, was er von dir will!

schmerz-009
Der Schmerz ist der große Lehrer der Menschen. Unter seinem Hauche entfalten sich die Seelen.

schmerz-008
Der Schmerz ist das Glück der Seligen. Am meisten lebt, wer am meisten leidet.

schmerz-007
Wäre kein Schmerz in der Welt, so würde der Tod alles aufreiben. Wenn mich eine Wunde nicht schmerzte, würde ich sie nicht heilen und würde daran sterben.

schmerz-006
Die Langeweile wollt' uns töten. Da war der Schmerz uns höchst vonnöten: Er macht die Sinne frisch und klar.

schmerz-005
Großen Seelen ziehen die Schmerzen nach wie den Bergen die Gewitter. Aber an ihnen brechen sich auch die Wetter, und sie werden zur Wetterscheide der Ebene unter ihnen.

schmerz-004
Wer einmal einen tiefen Schmerz erlitten, ist nicht mehr jung. Bis dahin war er es, und hätte silberweiß sein Haar bereits den tiefgebeugten Scheitel ihm umglänzt

schmerz-003
In der kleinen Brust eines Menschen kann sich gar viel Elend verstecken.

schmerz-002
Es gibt keinen Menschen ohne Kummer. Gibt es einen solchen, dann ist er kein Mensch.

schmerz-001
Freude macht uns Unsterblichen gleich. Das Siegel der Menschheit drückt uns der Schmerz auf die Stirn, wenn er uns beugt und erhebt.

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Über eine nette Grußkarte freut sich jeder