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Zitat Grusskarten: s-strafe

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strafe-024
Um einen Staat zu beurteilen, muß man sich seine Gefängnisse von innen ansehen.

strafe-023
Strafen heißt, absichtlich ein übel zufügen. Wer in diesem Sinne strafen will, muß sich eines höheren Auftrags zuversichtlich bewußt sein.

strafe-022
Wer sich gerne läßt strafen, der wird klug werden wer aber ungestraft sein will, bleibet ein Narr.

strafe-021
Ein üppig lastervolles Leben büßt sich in Mangel und Erniedrigung allein. (Paulet)

strafe-020
Allzuviel geht gleich mit allzuwenig. (Bancbanus)

strafe-019
Strafe einen guten Mann, und er wird besser, strafe einen schlechten, und er wird schlechter.

strafe-018
Die Strafe muß sein wie eine vom Arzt gereichte bittere Medizin.

strafe-017
Niemand straft den Missetäter, weil er sich vergangen hat - denn das Geschehene kann er nicht ungeschehen machen -, sondern um des Künftigen willen, auf daß weder der Täter selbst wieder Unrecht tue noch ein anderer, der Zeuge seiner Züchtigung war. (Protagoras)

strafe-016
Auge um Auge, Zahn um Zahn, Hand um Hand, Fuß um Fuß, Brand um Brand, Wunde um Wunde, Beule um Beule.

strafe-015
Macbeth ist reif zum Schneiden, und die Mächte dort oben setzen schon die Sichel an. (Malcolm)

strafe-014
Große Fehler und Verbrechen deckt man zu mit goldenen Blechen.

strafe-013
Kann derjenige wohl redlich, kann er wohl tugendhaft heißen, welcher sich gern seinen Lieblingslastern ergeben würde, wenn ihn nur keine künftige Strafe schreckte, und wird man nicht vielmehr sagen müssen, daß er zwar die Ausübung der Bosheit scheute, die lasterhafte Gesinnung aber in seiner Seele nähre, daß er den Vorteil der tugendähnlichen Handlungen liebe, die Tugend selber aber hasse?

strafe-012
Zerlumptes Kleid bringt kleinen Fehl ans Licht, Talar und Pelz birgt alles. Hüll in Gold die Sünde: Der starke Speer des Rechts bricht harmlos ab. In Lumpen: Des Pygmäen Halm durchbohrt sie. (Lear)

strafe-011
Kinder fühlen genau, was sie verdienen, und werden durch ungerechte Strafen nicht weniger verdorben als dadurch, daß man sie überhaupt nicht bestraft.

strafe-010
Es ist eine Frage, ob wir nicht, wenn wir einen Mörder rädern, gerade in den Fehler des Kindes verfallen, das den Stuhl schlägt, an dem es sich stößt.

strafe-009
Späte Strafen sind wie späte Arzneien.

strafe-008
Es ist wirklich nichts abscheulicher, als wenn Strafgerichte anlaufen, nachdem man schon lange angefangen hat, sich zu bessern.

strafe-007
Wenn auch die schlechten Streiche erst in jener Welt gebüßt werden, so doch die dummen schon in dieser.

strafe-006
Gottes Mühlen mahlen langsam, mahlen aber trefflich klein. Ob aus Langmut er sich säumet, bringt mit Schärf' er alles ein.

strafe-005
Alles wird uns heimgezahlt, wenn auch nicht von denen, welchen wir geborgt haben.

strafe-004
Die Folgen unsrer Handlungen fassen uns am Schopfe, sehr gleichgültig dagegen, daß wir uns inzwischen "gebessert" haben.

strafe-003
Nicht jeden Wochenschluß macht Gott die Zeche.

strafe-002
Wen der Herr liebet, den straft er.

strafe-001
Es lebt ein Gott zu strafen und zu rächen. (Tell)

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Über eine nette Grußkarte freut sich jeder