Sie stritten sich beim Wein herum, was das nun wieder wäre: Das mit dem Darwin wär gar zu dumm und wider die menschliche Ehre. Sie tranken manchen Humpen aus, sie stolperten aus den Türen, sie grunzten vernehmlich und kamen nach Haus gekrochen auf allen vieren.
Die Trunkenheit macht einen tollen Narren noch toller.
Der alte Hermann Mergel war in seinem Junggesellenstande ein sogenannter ordentlicher Säufer, das heißt einer, der nur an Sonn- und Feiertagen in der Rinne lag und die Woche hindurch so manierlich war wie ein anderer.
Es säuft sich voll für sich kein unvernünftig Tier. O, hätten sie Vernunft, sie tränken auch wie wir!
Wein ist stärker als das Wasser, das gestehn auch seine Hasser. Wasser reißt wohl Eichen um und hat Häuser umgerissen und ihr wundert euch darum, daß der Wein mich umgerissen?
Ein kluger Zecher steckt sich fein den Schlüssel vom Haus schon morgens ein.
Die Weise guter Zecher ist zu früh und später Stunde, daß alter Wein im Becher ist und neuer Witz im Munde.
Trinke, wenn du glücklich bist, niemals wenn du unglücklich bist.
Laß mir die Knaben vom Feste, denn sie haben noch nichts erlebt! Das ist am Weine das beste, daß die Erinnerung drüberschwebt.
Der Wein schlich zwischen den Schüsseln und Blumen umher, schüttelte seine goldenen Flügel und stellte bunte Tapeten zwischen die Welt und die Gäste.
Es trinken tausend sich zu Tod, eh' einer stirbt an Durstes Not.
Der erste Trunk über den Durst macht ihn zum Narren, der zweite toll, und der dritte ersäuft ihn. (Narr)
Trunken sein! Und wie ein Papagei plappern? Und renommieren und toben, fluchen und Bombast schwatzen mit unserm eignen Schatten? O du unsichtbarer Geist des Weins, wenn du noch keinen Namen hast, an dem man dich kennt, so heiße Teufel! (Cassio)
Sagt der Wein: Wieviel gutes ich gestiftet, weiß ich nicht, aber das Unheil, das ich angerichtet, ist grenzenlos.
Man ist nur Herr, sich den ersten Becher zu versagen, nicht den zweiten.
Wer niemals einen Rausch gehabt, der ist kein braver Mann.
Du siehst mit diesem Trank im Leibe bald Helenen in jedem Weibe. (Mephistopheles)
Wo Bacchus das Feuer schürt, sitzt Frau Venus am Ofen.
Regen läßt das Gras wachsen, Wein das Gespräch.
Was für Redner sind wir nicht, wenn der Rheinwein aus uns spricht!
Der Wein, er erhöht uns, er macht uns zum Herrn und löset die sklavischen Zungen.
In vino veritas. Im Wein liegt Wahrheit.
Winket dir der Wein im Becher, greife zu und trinke frisch, aber nicht mit jedem Zecher setze dich an einen Tisch!
Essen ist ein Bedürfnis des Magens, Trinken ein Bedürfnis des Geistes.