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Zitat Grusskarten: t-tugend

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tugend-051
Eines Mannes Tugend erprobt allein die Stunde der Gefahr. (Maria)

tugend-050
Das ist das höchste Verdienst, das sich die Natur um uns erworben hat: Daß die Tugend in alle Herzen ihr Licht hineinsendet. Auch wer ihr nicht nachgehen will, sieht sie doch.

tugend-049
Leichtes Leben verdirbt die Sitten, aber die Tugendkomödie verdirbt den ganzen Menschen.

tugend-048
Die Tugend ist bei einigen Furcht vor der Gerechtigkeit, bei vielen Schwäche, bei anderen Berechnung.

tugend-047
Man spricht selten von der Tugend, die man hat aber desto öfter von der, die uns fehlt. (Franziska)

tugend-046
Auch die Tugend ist eine Kunst, und auch ihre Anhänger teilen sich in Ausübende und bloße Liebhaber.

tugend-045
Jetzt verstehe ich klar, was einst man vor allem suchte, wenn man Lehrer der Tugend suchte: Guten Schlaf suchte man sich und mohnblumige Tugenden dazu!

tugend-044
In meine Tugend hüll' ich mich und schlafe! (Zelinde)

tugend-043
Tugend schmückt den Leib, Reichtum das Zimmer.

tugend-042
Wer Tugend hat und Kunst, wird nimmer nie vertrieben, ist, wo er immer ist, als wie zu Hause blieben.

tugend-041
Der Tugendhafte ist weise. Der Weise ist gut. Der Gute ist glücklich.

tugend-040
Gebrauch schwächt den Magnet und auch die Tugend nie je mehr man beide nützt, je mehr vermögen sie.

tugend-039
So wie die Flamme wächst bei Sturmes Wehn, wird jede Tugend, die der Himmel preist, durch jede Kränkung ihren Glanz erhöhn.

tugend-038
Das tugendhafte Herz wird, wie der Körper, mehr durch Arbeit als durch gute Nahrung gesund und stark.

tugend-037
Und die Tugend, sie ist kein leerer Schall, der Mensch kann sie üben im Leben.

tugend-036
Wenn wir aber jetzt in unserer Untersuchung durchweg richtig verfahren sind und die Wahrheit gesagt haben, dann dürfte die Tugend wohl weder ein Naturgeschenk noch lehrbar sein, vielmehr durch göttliche Schickung denen innewohnen, die ihrer teilhaftig sind. (Sokrates)

tugend-035
Unserem Charakter ist der Samen der Tugenden eingeboren. Könnten diese heranreifen und gedeihen, so würde uns die Natur selbst zum seligen Leben hinführen. Aber wir befinden uns von dem Augenblicke an, wo wir ans Licht der Welt gebracht sind und als Kinder begrüßt werden, fortwährend mitten in aller Verderbnis und in höchster Verkehrtheit der Vorstellungen.

tugend-034
Einige Tugenden werden belohnt, andere verziehen.

tugend-033
Was man die Tugend nennt, sind Tugenden, verschieden, mannigfalt nach Zeit und Lage. (König)

tugend-032
Tugend ist die Gesundheit der Seele.

tugend-031
Auch die Tugend hat ihre Helden, wie der Ruhm, das Glück. (Gräfin)

tugend-030
Er war tiefe Weisheit, wenn die Römer Tapferkeit und Tugend mit einem und demselben Wort bezeichneten. Es gibt in der Tat keine Tugend, die mit Recht so genannt wird, ohne Sieg über uns selbst.

tugend-029
War einer je gerecht, der niemals hart? Und der da mild, ist selten ohne Schwäche. Der Tapfre wird zum Waghals in der Schlacht. Besiegter Fehl ist all des Menschen Tugend. (König)

tugend-028
Wir behaupten uns nicht aus eigener Kraft in der Tugend, sondern durch das Gegengewicht zweier entgegengesetzter Laster, so wie wir uns zwischen zwei entgegengesetzten Winden aufrecht erhalten. Nehmt eines der beiden Laster weg, und wir fallen in das andere.

tugend-027
Von Natur besitzen wir keinen Fehler, der nicht zur Tugend, keine Tugend, die nicht zum Fehler werden könnte.

tugend-026
Muß der, welcher tugendhaft sein soll, keinen Fehler begangen haben? Hat ein einziger so unselige Wirkungen, daß er eine ganze Reihe unsträflicher Jahre vernichten kann? So ist kein Mensch tugendhaft. (Mellefont)

tugend-025
Tugend ist zur Energie gewordene Vernunft.

tugend-024
Die wahre Tugend ist das Leben unter der Leitung der Vernunft.

tugend-023
Man kann die Tugend meiner Ansicht nach kurz und gut definieren als die rechte Ordnung der Liebe.

tugend-022
Tugend ist die moralische Stärke in Befolgung seiner Pflicht, die niemals zur Gewohnheit werden, sondern immer ganz neu und ursprünglich aus der Denkungsart hervorgehen soll.

tugend-021
Herzlich ist mir das Laster zuwider, und doppelt zuwider ist mir's, weil es soviel Schwatzen von Tugend gemacht. "Wie hassest du die Tugend?" - Ich wollte wir übten sie alle, und so spräche, will's Gott, ferner kein Mensch mehr davon.

tugend-020
Wenn die Menschen auf ihr Alter tugendhaft werden, opfern sie Gott nur die überbleibsel vom Teufel.

tugend-019
Wir verlangen sehr oft nur deshalb Tugenden von anderen, damit unsere Fehler sich bequemer breitmachen können.

tugend-018
Die Tugend würde nicht so weit gehen, wenn die Eitelkeit ihr nicht Gesellschaft leistete.

tugend-017
Reinlichkeit, Ordnung und Sorgfalt schützen die Tugend wie ein Harnisch einen gewaffneten Mann.

tugend-016
Ohne Gegner erschlafft die Tugend.

tugend-015
Der Mensch soll nicht tugendhaft, sondern nur natürlich sein, so wird die Tugend von selbst kommen.

tugend-014
Unsere Tugenden sind meist die Bastarde unserer Sünden.

tugend-013
Zwei sind der Wege, auf welchen der Mensch zur Tugend emporstrebt schließt sich der eine dir zu, tut sich der andre dir auf. Handelnd erringt der Glückliche sie, der Leidende duldend. Wohl ihm, den sein Geschick liebend auf beiden geführt!

tugend-012
Glückliche Verhältnisse lassen zumeist den Fehler, ungünstige aber die Tugenden der Menschen an den Tag kommen.

tugend-011
Es gibt Tugenden, die man nur ausüben kann, wenn man reich ist.

tugend-010
Viele Menschen sehen die Tugend mehr im Bereuen der Fehler als im Vermeiden.

tugend-009
Wenn einer besonders tugendhaft ist, laß ihn zum Einsiedler werden.

tugend-008
Oh, daß ich große Laster säh, Verbrechen blutig, kolossal, nur diese satte Tugend nicht und zahlungsfähige Moral!

tugend-007
In Laster wandelt sich selbst Tugend, falsch geübt, wie Ausführung auch wohl dem Laster Würde gibt. (Lorenzo)

tugend-006
Wer tugendhaft lebt, wird geehrt, aber er wird nicht beneidet.

tugend-005
Was die Theologen auch sagen mögen: Die Menschheit hat im ganzen viel mehr Tugenden als Laster.

tugend-004
Die Selbstliebe mancher Menschen macht sie geneigt, anderen Freude zu bereiten. Die Selbstliebe anderer Menschen wieder beschränkt sich völlig darauf, sich selbst Freude zu bereiten. Dies macht den großen Unterschied zwischen Tugend und Laster.

tugend-003
Man könnte zum Scherze sagen, der Mensch sei ganz aus Fehlern zusammengesetzt, wovon einige der Gesellschaft nützlich, andere schädlich, einige brauchbar, einige unbrauchbar gefunden werden. Von jenen spricht man Gutes, nennt sie Tugenden von diesen Böses, nennt sie Fehler.

tugend-002
Dadurch wird eben alles so halb bei euch, daß ihr euch Tugend und Laster als zwei Extrema vorstellt, zwischen denen ihr schwankt. Anstatt euren Mittelzustand als den positiven anzusehn und den besten, wie's eure Bauern und Knechte und Mägde noch tun. (Herkules)

tugend-001
Man denkt sich den moralischen Unterschied zwischen einem ehrlichen Manne und einem Spitzbuben viel zu groß.

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Über eine nette Grußkarte freut sich jeder