Einige Menschen können jedes Gut verachten, sobald sie es nicht haben, andere nur, wenn sie es haben. Letztere sind unglücklicher und edler.
Du bist uneigennützig, sagte sie, das ist recht schön allein so sehr bist du's, daß du auch das Bedürfnis deiner Freunde nicht recht empfinden kannst. (Prinzessin)
Ach, und wo kein Schatten, da ist auch kein Licht Lust muß doch ermatten, reizt Entbehrung nicht.
Ihr sollt euch nicht Schätze sammeln auf Erden, da sie die Motten und der Rost fressen und da die Diebe nachgraben und stehlen.
Das Mahl, den Scherz, den süßen Schlummer wehren, verwirrt den Geist und muß den Sinn zerstören. (äbtissin)
Der Baum der Enthaltsamkeit hat die Genügsamkeit zur Wurzel und die Zufriedenheit zur Frucht.
Was wir aufgeben, müssen wir mit freier Wahl aufgeben, nicht wie der Fuchs die Trauben.
Was sich einer versagt, so viel mehr schenken ihm die Götter.
Sustine et abstine! Leide und meide!
Prüft das Geschick dich, weiß es wohl warum: Es wünschte dich enthaltsam. Folge stumm!