Wer nichts fürchtet, ist nicht weniger mächtig als der, den alles fürchtet. (Franz)
Man erschrickt nur vor Drohungen mit vollendeten Tatsachen findet sich der Mensch schnell ab.
Tue, was Du fürchtest, und die Furcht wird Dir fremd!
Die Glücklichen, die noch zu fürchten haben. (Herzog)
Es gibt Lagen, in denen Furcht und Hoffnung eins werden, sich einander wechselseitig aufheben und in eine dunkle Fühllosigkeit verlieren. Wie könnten wir sonst die entfernten Geliebtesten in stündlicher Gefahr wissen und dennoch unser tägliches Leben immer forttreiben?
Man verzählt sich stets, wenn man mit Angst und Hoffnung rechnet.
Maßlose Furcht macht stets zum Handeln ungeschickt. (Pelasgos)
Was der Gottlose fürchtet, das wird ihm begegnen.
Die Angst ist ein schlechter Ratgeber, aber ein guter Spion.
Hat unsre Seele nur einmal Entsetzen genug in sich getrunken, so wird das Auge in jedem Winkel Gespenster sehen. (Luise)
Nicht jeder Stimme, find' ich, ist zu glauben, die warnend sich im Herzen läßt Vernehmen. Uns zu berücken, borgt der Lügengeist nachahmend oft die Stimme von der Wahrheit und streut betrügliche Orakel aus. (Wallenstein)
Angst kann man in sich immer finden. Man muß nur tief genug suchen.
Die Angst ist der Fluch des Menschen.
Das Schaudern ist der Menschheit bestes Teil wie auch die Welt ihm das Gefühl verteure, ergriffen, fühlt er tief das Ungeheure. (Faust)
Wovor einer Angst hat, daran wird er sterben.
Wo die Angst im Leibe steckt, da ist auch Gefahr allenthalben.
Furcht gibt Sicherheit. (Laertes)
Fürchtet einer das Feuer, so riecht er allenthalben Rauch.
Die Furcht macht Teufel aus Engeln. (Troilus)
Eine der Wirkungen der Furcht ist es, die Sinne zu verwirren und zu machen, daß uns die Dinge anders erscheinen, als sie sind.
Es ist nichts zu fürchten als die Furcht.
Wer gesund ist und arbeiten will, hat in der Welt nichts zu fürchten.
Wo sich der ehrliche Mann zu fürchten anfängt, hört meistens der Schurke zu fürchten auf.
Der Furchtmensch ist scheu und unruhig. Seine hastigen, an Störung gewöhnten Freuden sind kurz. Deshalb braucht er Abwechslung. Der Reichtum seines Lebens ist nicht Tiefe sondern Mannigfalt.
Kleinmut und Verzagtheit geht nicht aus dem Gewichte der Drangsal, sondern aus der Schwäche des Gemütes hervor.
Von allen Wundern, die ich je gehört, scheint mir das größte, daß sich Menschen fürchten, da sie doch sehn, der Tod, das Schicksal aller, kommt, wann er kommen soll. (Cäsar)