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Zitat Grusskarten: t-todesstrafe

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todesstrafe-008
In der Regel ahnden sie selbst die schwersten Vergehen nur mit Versklavung denn sie ist nach ihrer Meinung für die Verbrecher nicht weniger hart und doch für das Gemeinwesen ersprießlicher, als wenn man die Schuldigen hinrichten und augenblicklich beseitigen wollte. Ihre Arbeit ist nützlicher als der Tod, und als lebendes Beispiel schrecken sie andere länger von einer ähnlichen Missetat ab.

todesstrafe-007
Ich würde die Todesstrafe in unserem Strafsystem auch deshalb als einen Fremdkörper empfinden, weil nach den Vorstellungen unserer Zeit die entscheidende, zumindest doch die wesentliche Aufgabe der Strafe ist, zu resozialisieren, den Menschen zu bessern.

todesstrafe-006
Nun hat aber Gott tatsächlich dem Menschen nicht nur die Verfügung über fremdes Leben, sondern selbst über das eigene genommen: Darf da eine Abmachung unter Menschen über gegenseitiges Töten die Schergen des Staates von jenem Verbot entbinden und ihnen erlauben, diejenigen hinzurichten, die ein irdisches Strafgesetz zu töten befiehlt? Würde dann jenes Gebot Gottes nicht nur gerade soviel gelten, als die Rechtsbücher der Menschen es dulden?

todesstrafe-005
Die Menschheit verurteilt den einzelnen zur Todesstrafe und begeht dadurch gegen ihn ein größeres Verbrechen, als er gegen sie begangen hat, indem sie ihm die Besserung unmöglich macht.

todesstrafe-004
Die bequemste aller Theorien ist: Menschen zu töten, statt zu erziehen.

todesstrafe-003
übrigens ist die Häufigkeit der Hinrichtungen stets ein Zeichen der Schwäche oder Saumseligkeit innerhalb der Regierung.

todesstrafe-002
Den blut'gen Spruch muß man nicht rasch vollziehn, ein Wort nimmt sich, ein Leben nie zurück. (Gordon)

todesstrafe-001
Wenn sich die Sozietät des Rechtes begibt, die Todesstrafe zu verfügen, so tritt die Selbsthilfe unmittelbar wieder hervor. Die Blutrache klopft an die Tür.

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Über eine nette Grußkarte freut sich jeder