Nu weine man nich, nu weine man nich, in der Röhre stehn Klöße, die siehste bloß nich.
Weinen bringt nichts in Ordnung.
Viele Frauen schießen mit Tränen wie der Jäger mit Blei.
Mir ist unleidlicher nichts als Tränen der Weiber, leidenschaftlich Geschrei, das heftig verworren beginnet. was mit ein wenig Vernunft sich ließe gemächlicher schlichten.
Niemals fehlt es Frauen an einer Träne bei ihren Schalkheiten, niemals an einer Entschuldigung ihres Unrechts.
Die Frauen haben dreierlei Tränen: Des Leids. der Ungeduld und des Betrugs.
In dem ersten Weinen der Kinder liegt eine Bitte sowie man aber die Vorsicht außer acht läßt, verwandelt sie sich in einen Befehl.
Schrecklich blicket ein Gott da, wo Sterbliche weinen.
Die Tränen der Gekränkten fallen nicht daneben. Sie fallen immer auf das Haupt des Schuldigen. (Akim)
Einen Verlorenen zu beweinen, ist auch männlich. (Oranien)
Wenn du weinen kannst, so danke Gott!
Die ewige Beglaubigung der Menschheit sind ja Tränen. Sein Aug' ist trocken, ihn gebar kein Weib. (Karlos)
Eine Frau, die weint, ist geradeso zu erbarmen wie eine Gans, die barfuß läuft.
Traut nicht den schlauen Wassern seiner Augen denn Bosheit ist nicht ohne solches Naß, und der, der ausgelernt ist, läßt wie Bäche des Mitleids und der Unschuld sie erscheinen. (Salisbury)
Leid steckt an: Denn meine Augen, da sie des Grames Perlen sahn in deinen, begannen sie zu fließen. (Antonius)
Selig, wem die Träne rinnt, dicht, wie Regentropfen fallen. Ungeweinte Tränen sind wohl die schmerzlichsten von allen.
Wieviel besser ist es, über die Freude zu weinen, als sich am Weinen zu freuen. (Leonato)
Wenn es nicht Tränen gäbe, würden die Rippen verbrennen.
Seliges Los der Niedrigkeit, die sich des süßen Rechtes der Tränen freuet und der lauten Klage! (Agamemnon)
Ein Mann, der Tränen streng entwöhnt, mag sich ein Held erscheinen, doch wenns im Innern sehnt und dröhnt, geb ihm ein Gott zu weinen.