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Zitat Grusskarten: t-trauer

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trauer-022
Der Tod eines heißgeliebten Menschen ist die eigentliche Weihe für eine höhere Welt. Man muß auf Erden etwas verlieren, damit man in jenen Sphären etwas zu suchen habe.

trauer-021
Wenn längere Zeit nach dem Tode eines geliebten Wesens einen der alte Schmerz überkommt, so überlege man, was der Tote versäumt habe, während man selbst und die andern weiterlebten.

trauer-020
Es heißt nicht sterben, lebt man in den Herzen der Menschen fort, die man verlassen muß.

trauer-019
Nicht in das Grab, nicht übers Grab verschwendet ein edler Mann der Sehnsucht hohen Wert. Er kehrt in sich zurück und findet staunend in seinem Busen das Verlorne wieder. (Weltgeistlicher)

trauer-018
Das Gesetz verpflichtet die Witwen zu einem Trauerjahre, und gewiß ist eine solche Epoche, die den Wechsel aller irdischen Dinge in sich begreift, einem fühlenden Herzen nötig, um die schmerzlichen Eindrücke eines großen Verlustes zu mildern. Man sieht die Blumen welken und die Blätter fallen, aber man sieht auch Früchte reifen und neue Knospen keimen.

trauer-017
Trauernde sind überall sich verwandt. (Phaon)

trauer-016
Die Trauer der Braut drei Wochen war, die Trauer der Schwester, die war drei Jahr, die Mutter hat der Trauer gepflegt, bis müde sie selbst ins Grab sich gelegt.

trauer-015
Durch Trauren wird die Trauer zum Genuß. (Herzog)

trauer-014
Siehe, die Trauer, sie ist Trauernden einziger Trost.

trauer-013
Beweinet den, der leidet, nicht den, der scheidet!

trauer-012
Bleibe mir, du vielgeliebtes Bild, vollkommen, ewig jung und ewig gleich! Laß deiner klaren Augen reines Licht mich immerfort umglänzen! Schwebe vor, wohin ich wandle, zeige mir den Weg durch dieser Erde Dornenlabyrinth!

trauer-011
Er fühlte tief, wie unempfindlich man oft Freunde und Verwandte, so lange sie sich mit uns des irdischen Aufenthaltes erfreuen, vernachlässigt und nur dann erst die Versäumnis bereut, wenn das schöne Verhältnis wenigstens für diesmal aufgehoben ist.

trauer-010
Wie kann man einen Menschen beweinen, der gestorben ist? Diejenigen sind zu beklagen, die ihn geliebt und verloren haben.

trauer-009
Man muß die Menschen bei ihrer Geburt beweinen, nicht bei ihrem Tode.

trauer-008
Wir sollen die Liebe, welche wir den Toten mit ins Grab geben, nicht den Lebenden entziehen.

trauer-007
Trauern zeugt von vieler Liebe, doch zuviel trauern, zeugt von wenig Witz. (Gräfin Capulet)

trauer-006
Gemäßigte Klage ist das Recht des Toten, übertriebener Gram der Feind des Lebenden. (Lafeu)

trauer-005
Der Nachgelaßne soll nach kindlicher Verpflichtung ein'ge Zeit die Leichentrauer halten. Doch zu beharren in eigenwill'gen Klagen ist das Tun gottlosen Starrsinns, ist unmännlich Leid, zeigt einen Willen, der dem Himmel trotzt. (König)

trauer-004
Es gehen viele in das Haus des Toten, aber es weint jeder über seine eigenen Nöte.

trauer-003
Tröste den Trauernden nicht, solange noch sein Toter vor ihm liegt!

trauer-002
Schwer ist's in der Fremde sterben, unbeweint. (Montgomery)

trauer-001
Mir tut es allemal weh, wenn ein Mann von Talent stirbt denn die Welt hat dergleichen nötiger als der Himmel.

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Über eine nette Grußkarte freut sich jeder